So kurz vor dem Fest bin ich noch mal über etwas Holz gestolpert und zwar bei Sari. Musste ich doch gleich mitnehmen.

Wo und wie wirst Du dieses Jahr Weihnachten feiern?
Zuhause & mit und bei Freunden

Wer wird dabei sein?
Dieses Jahr ganz ohne Familie, dafür mit ganz vielen neuen und alten Freunden.

Was ist geplant?
An Heiligabend machen wir hier zuhause unser deutsches Weihnachten. Am 25. verbringen wir den Tag bei Freunden, wo wir uns alle zum Frühstück treffen, dann später für ein Pint in den Pub gehen, danach zuhause gemeinsam kochen und essen und natürlich das Dr. Who Weihnachtsspecial im Fernsehen gucken. Am 26. sind wir dann bei anderen Freunden und helfen, ihren Kühlschrank leerzufuttern, in dem laut heutiger Aussage “Christmas” drin ist.

Was ziehst Du an?
Das entscheide ich ganz spontan, aber es wird definitiv eher gemütlich (damit noch Platz für das viele Essen ist) und warscheinlich eher Röcke und Kleider als Hosen.

Was gibt es zu essen?
Morgen abend machen wir Raclette und zum Trinken habe ich auf Mulled Cider bestanden. Was es bei unseren Freunden zu essen gibt, davon lasse ich mich überraschen.

Auf was freust Du Dich besonders?
Einfach mit netten Leuten zusammen den Tag verbringen, reden, lachen, glücklich sein.

Habt ihr Weihnachtstraditionen?
Hey, das ist mein erstes Weihnachten in England, fragt mich in fünf Jahren nochmal!

 

 

Einfach nur gnadenlos niedlich (und natürlich viel schwarzer Humor dabei). Kleine Igel verkleiden und singen lassen!
Einfach mal alle Möglichkeiten durchspielen.

Ich habe ganz schön lange kein Kochrezept mehr gebloggt. Das liegt im Wesentlichen daran, dass für eine Person zu kochen sich meistens nicht so wirklich lohnt. Unter der Woche gibt es auch häufig Essen aus der Kantine, da werfe ich dann abends auch nicht mehr den Herd an.

Zu Weihnachten wollte ich aber wieder mal etwas “richtiges” kochen. Inspiriert hat mich dazu ausgerechnet das Kantinenessen. Da gab es irgendwann im November nämlich Entenkeulen mit Rotkohl. War ja nicht schlecht; was Kantinen betrifft ist unsere gar nicht soo übel. Aber trotzdem natürlich mit selbst gekochtem Essen gar nicht zu vergleichen.
Jedenfalls war ich der Ansicht, das kann ich auch. Und besser. Ist ja klar. Ich hatte zwar noch nie im Leben Ente gemacht, aber es gibt für alles ein erstes Mal. Ich habe dann also im Internet Rezepte gesucht, verglichen und gesammelt. Relativ früh war klar, keine Experimente mit Chili, Ingwer und Co., ich möchte eine möglichst klassische Version des typischen Weihnachtsgeflügels. Schliesslich bin ich bei diesem Rezept hängengeblieben und habe es ein wenig für mich abgewandelt:

Entenkeulen mit Thymianhonig
(für 2 Personen)

- zwei Entenkeulen, bei sehr hungrigen Essern auch drei
- ein halbes Bund frischen Thymian
- 3-4 Eßlöffel flüssigen Honig
- eine Bio-Zitrone
- ca. 100 ml trockener Weißwein
- ein säuerlicher Apfel
- eine Zwiebel
- Salz, Pfeffer

Backofen vorheizen auf 250°C, bzw. Umluft 220°C. Entenkeulen waschen, trockentupfen, nochmal auf eventuelle Federkiele untersuchen und selbige mit der Pinzette entfernen (ja, Enten sind Geflügel und haben Federn!). Am Gelenk bis zum Knochen einschneiden. Entenkeulen mit Salz und Pfeffer einreiben. Überflüssiges Fett abschneiden, aber nicht wegwerfen, sondern zusammen mit den Entenkeulen (Fettseite nach unten) in eine Bratreine oder die Fettpfanne des Ofens geben.
Eine halbe Stunde im Ofen anbraten, dabei zur Halbzeit einmal wenden.

Währenddessen den Thymian waschen, Blättchen abzupfen und mit dem Honig vermengen (das habe ich übrigens schon zwei Tage vorher gemacht, Ergebnis war ein köstlich duftender Thymianhonig). Zitrone heiss abwaschen, dann die Schale abreiben, Zitrone halbieren und auspressen. 2-3 Eßlöffel Zitronensaft mit dem Thymianhonig und dem Weißwein vermengen; ich habe denselben Wein genommen, den es nachher zum Essen gab.
Zwiebel und Apfel schälen und fein würfeln.

Nach einer halben Stunde die Entenkeulen aus dem Ofen holen. Ofen auf 120°C Ober- und Unterhitze umschalten.
Entenkeulen aus dem Bratgefäß nehmen, Fett und ausgebratene Fettklümpchen abgiessen (ich habe es aufgehoben um anschliessend die Zwiebel für den Rotkohl darin anzubraten). Im Bratgefäß den Entenkeulen ein Bett aus Apfel- und Zwiebelstückchen bereiten. Dann die Keulen mit der Marinade bestreichen und mit der Haut-/Fettseite nach oben hineinlegen. Restliche Marinade darüberlöffeln. Mit Alufolie oder Deckel abdecken und bei 120°C Ober+Unterhitze nochmal 2,5 Stunden langsam garen.

Wer es gerne knusprig hat, kann nach Ablauf dieser Zeit die Entenkeulen noch 5 Minuten direkt unter die Heizschlange des Ofens stellen und kurz überbräunen. Die Bratflüssigkeit durch ein Sieb abgießen und nach Wahl binden; ich habe schnöde Speisestärke genommen. Dazu gab es Rotkohl und Stampfkartoffeln.

Sehr leckeres Essen und es roch und schmeckte genauso, wie meiner Ansicht nach Weihnachtsessen schmecken muss. ;)

Ich wünsche euch allen ein ganz schönes, erholsames Weihnachtsfest mit ausschliesslich freudigen Überraschungen!

Gerade bei Gilly entdeckt. Was wäre wenn es zu Zeiten der Weihnachtsgeschichte schon Social Media gegeben hätte?

How social media, web and mobile tell the story of the Nativity.
Christmas story told through Facebook, Twitter, YouTube, Google, Wikipedia, Google Maps, GMail, Foursquare, Amazon…

Times change, the feeling remains the same.

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