Und weil wir gerade beim Thema Prinzessinnen sind: Zelda und Peach haben eine Menge gemeinsam.
Wir gehören ja zu der Sorte sonderbarer Geeks, die in ihrer Freizeit gerne mal so tun, als wäre sie Helden. Da sitzen wir dann also mit artverwandten Spinnern Spielern zusammen um einen großen Tisch, bewaffnet mit Spielbogen, Regelwerken, enorm vielseitigen Würfeln und überbordender Fantasie. Der Spielleiter führt durch die Handlung und wir erschlagen Drachen (naja, ganz kleine!), infiltrieren Konzern-Zentralen oder erforschen finstere Gewölbe voller Schätze und fieser Viecher. Oder was sonst gerade so an diesem Tag anfällt.
Dabei ergeben sich manchmal Dialoge wie dieser:
Spieler: Ich schaue durch die Spalte in der Holzwand in den anderen Raum.
Spielleiter: Da ist keine Spalte. Die Bretter sind mit Nut und Feder verfugt.
Spieler: Aber vorhin hast Du doch gesagt, da wären Spalten!
Spielleiter: Nein, habe ich nicht!
Spieler: Doch, hast Du!
Spielleiter: <seufzt genervt> Ja ok, da sind Spalten. Du guckst hindurch. Da ist eine Spinne. Die springt dir ins Auge. Du bist tot.
Spieler: Krieg ich einen Save?*
Spielleiter: Nein.
Spieler <guckt grantig und macht ein unfreundliches Handzeichen>**
Das war natürlich alles nur Spass. Da war gar keine Spinne. Und der Spieler fand dann auch tatsächlich ein Astloch um die Finsterlinge im Nebenraum auszuspionieren.
Mit sowas verbringen wir also unsere Freizeit.
* als “save” bezeichnet man einen Rettungswurf. Wenn dein Charakter beispielsweise auf einem Ast balanciert, der plötzlich abbricht, so besagt das Ergebnis deines Reflex-Saves, ob dein Charakter jetzt abstürzt oder es schafft, sich irgendwo festzuhalten. Der Wert leitet sich unter anderem von der Geschicklichkeit deines Charakters ab, plus das Ergebnis des Würfelwurfs.
** nein, nicht dieses unfreundliche Handzeichen, an das Du gerade dachtest; in diesem Falle war es eines, das Willkür des Spielleiters ausdrücken soll. Es gehört sich nämlich nicht, Spielercharaktere einfach mal tot umfallen zu lassen.
Das witzige Schaf, das seinen ersten Leinwandauftritt im Wallace and Gromit Kurzfilm A Close Shave hatte, wo man ihm erst die titelgebende Rasur und infolgedessen dann seinen Namen Shaun (klingt gesprochen wie shorn = geschoren) verpasste, hat mittlerweile eine ganz schöne Karriere hingelegt. Inzwischen hat er seine eigene Serie Shaun das Schaf, wo er mit seinen Schafkumpels haarsträubende Abenteuer erlebt. Ja, die Wolle ist mittlerweile nachgewachsen.
Jetzt kann man Shaun und seine Freunde Timmy und Shirley auch in einem gnadenlos niedlichen Browsergame bewundern.
In Home Sheep Home muss man mit den drei Schafen diverse Hindernisse überwinden. Da gibt es Mauern, Abgründe, Falltüren und dergleichen mehr, durch die man Shaun und seine Freunde bugsieren muss. Dabei haben alle drei Schafe unterschiedliche Stärken und Schwächen, die man ebenso wie diverse Hilfsmittel gezielt einsetzen muss um weiterzukommen. Geschick ist dabei ebenso gefragt wie Kombinationsgabe; aber keine Angst, da sich das Spiel auch an Kinder richtet, wird es nie zu knifflig. Ich fand es ein geniales kleines Spiel, mit dem man sich sehr nett die Zeit vertreiben kann und bei dem es dauernd etwas zu Lachen gibt.
Viel Spass!
Mittlerweile dürfte bekannt sein, ich mag Spiele. Und ich mag Cupcakes.
Genial, wenn man beides verbindet. Auf der Seite 100 Games Cupcake Game kann man sehen, was dabei herauskommt, wenn kreative Bäcker sich mit Spielen beschäftigen. Zu insgesamt hundert verschiedenen Spielen jeweils ein passender Cupcake.
Wer errät, zu welchem Spiel dieser grüne Herr gehört?
Und der junge Mann mit der Ente des Schreckens?
Die übrigen 98 Cupcakes seht ihr dann bei 100 Games Cupcake Game.
Das Thema für diese Woche war Spieltrieb.
Darüber musste ich nicht lange nachdenken. Meinen Spieltrieb tobe ich oft und gerne aus, meistens gemeinsam mit ein paar anderen Spinnern Rollenspielern mit Hilfe der Utensilien auf dem Foto.
Dass ich momentan hier im Blog nicht ganz so aktiv bin, liegt auch an besagtem Spieltrieb. Seit einer Woche spiele ich Dragon Age Origins und so bald ist kein Ende in Sicht. Da aber nur alle paar Jahre ein Spiel herauskommt, das mich dermaßen fesseln kann, finde ich das völlig in Ordnung.







Total vernetzt!