Laut Missi wird das wohl die letzte Paradepower, denn so langsam gehen ihr die Themen aus. Schade! Danke Missi für die vergangenen Paradepower-Folgen, es hat Spass gemacht!

Also dann die allerletzte Paradepower, passend zum Monat Dezember ein Rückblick aufs vergangene Jahr:

Im Großen und Ganzen, ist das Jahr für euch eher positiv oder negativ verlaufen?
Wie immer, total gemischt. In diesem Jahr lag zwischen den Höhen und den Tiefen allerdings noch wesentlich mehr Raum als sonst.

Was waren die besten Ereignisse?
Das Beste waren ganz klar die Reisen, bei denen ich alte Freunde wiedergetroffen habe und als Folge den Entschluss gefasst habe, Deutschland nun zu verlassen.

Worauf hättet ihr auch gut verzichten können?
Katzen weggeben war traurig. Und meinen Job hätte ich eigentlich lieber länger behalten, ich mochte den Job, die Firma und die Kollegen. Diese Wirtschaftskrise geht mir so langsam wirklich auf die Nerven!

Habt ihr neue Freundschaften geschlossen oder vielleicht alte aufgefrischt?
Siehe oben, ein paar alte Freundschaften wiederbelebt und ein paar neue Leute kennengelernt, nicht zuletzt über Steampunk. Ich hoffe sehr, meine Freunde aus Berlin  bleiben mit mir auch in Zukunft in Kontakt.

Habt ihr euch irgendwie persönlich weitereintwickelt? Zum Beispiel ein neues Hobby angefangen? ^^
Das auf jeden Fall. Es fühlt sich aber eher so an, als hätten eine Menge Dinge, die eh schon ewig im Raum hingen jetzt endlich ihren Platz gefunden. Beispielsweise der Wunsch, nach England zu ziehen, den ich schon seit Jahren mit mir herumtrug und jetzt endlich die Energie finde, es auch umzusetzen.
Ob man Steampunk nun so direkt als “Hobby” bezeichnen kann, weiß ich nicht; für mich ist es eher so, dass eine Menge Dinge, die ich schon seit vielen Jahren toll finde, sei es aus Literatur oder Ästhetik oder Philosophie, da plötzlich unter einem Namen zusammengefaßt werden können. Und dass man unter diesem Stichwort dann auch noch andere Leute treffen kann, die genauso schräg drauf sind wie man selbst. Das ist schon sehr spannend und ich freue mich schon auf alles was da noch so kommt.

Erzählt uns von euren Vorsätzen fürs neue Jahr. [optional]
Das ist natürlich erst einmal ganz schnöde, die wirklich wichtigen Dinge: Lebensunterhalt sichern, einen Ort zum Leben finden. Also Job und Wohnung. Ich hoffe einfach mal, dass das so klappt, wie ich es mir vorstelle.

Dann habe ich natürlich noch haufenweise Pläne und Ideen, was ich im nächsten Jahr alles machen möchte; allzuviel davon möchte ich jetzt aber noch nicht verraten, das könnt ihr dann alles hier im Blog nachlesen. Durch den Umzug war ich ja in den letzten Monaten so ein bisschen auf Sparflamme, was Kreativität und Selbermachen betrifft, das wird im neuen Jahr auf jeden Fall wieder ganz anders!

2011 war ein bisschen durchwachsen, das Jahr 2012 hat das Potential, richtig gut zu werden. Ich freue mich jedenfalls darauf.

Das wird mal wieder eine ganz witzige Paradepower. Diesen Monat geht es um die Gestaltung des Feierabends. Und ich bin ja voll die Partymaus. Nicht.

Wie oft seid ihr, sei es nun zum Feiern oder nur auf ein Bier mit Freunden, in der Woche außer Haus?
In der Woche?? Öhm… könnte man eine andere Zeiteinheit nehmen? Monate vielleicht? Oder doch eher Jahre? Ich schätze mal, alle 2-3 Monate gehe ich mal mit Freunden aus.

Bevorzugt ihr eher den Spieleabend, vielleicht einen Kinobesuch oder doch die wilde Disconacht? Wie sieht für euch ein schöner Abend mit Freunden aus?
Meistens Filme gucken, entweder im Kino oder zuhause auf DVD. Spieleabende sind auch nett, gelegentlich auch mal was trinken gehen.

Je nachdem, wie ihr eben geantwortet habt, warum ist das so? :D
Mein Freundeskreis ist erstens ziemlich weit verstreut, nicht alle in derselben Stadt, einige nicht mal im selben Land. Dann spielt ganz klar auch das Alter eine Rolle; auch wenn man gelegentlich gerne nochmal die Sau rauslässt, macht man das normalerweise ab einem gewissen Alter dann doch nicht mehr jede Woche. Kinder und Arbeitszeiten sind auch noch ein Grund. Ausserdem finde ich es auch erholsamer, abends einfach gemütlich irgendwo rumzuhängen, anstatt mich aufzubrezeln und durch die Gegend zu springen.

Wenn ihr abends weg/tanzen geht, habt ihr ein Lied, das ihr jedes Mal gern hören wollt?
Nö, s.o.

Wie viel Geld gebt ihr durchschnittlich für eure Abendgestaltung aus?
So ungefähr den Preis einer Kinokarte? Oder 2-3 Kaltgetränke, nicht notwendig alkoholischer Art.

Erzählt uns von eurem letzten Tollen “Auswärtserlebnis” [optional]
Die letzte richtige Party-Nacht hatte ich Anfang September (ja, so lange ist das schon wieder her!) als Gilly während der IFA zusammen mit dem Tassebier-Team plus Sponsor eine Bloggerparty organisiert hat. Da habe ich dann nicht nur so liebe Leute wie Ricarda, Caschy, Carsten oder Wishu getroffen, sondern gehörte unter anderem zusammen mit Marco und René dann zu denjenigen, die quasi ganz am Schluss so gegen fünf Uhr morgens vor die Tür gekehrt wurden.
Aber genug des name-dropping… ;)

Meine Feierabendgestaltung ist jedenfalls normalerweise eine eher ruhige, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

 

Immer wieder am Monatsanfang: eine neue Paradepower. Diesmal zum Thema Halloween.

Was haltet ihr generell von Halloween?
Ich mag es. Was jetzt bei einer ausgesprochen anglophilen Person auch keine große Überraschung darstellt, oder? Und gruselig verkleiden, seltsames Zeug essen, das ganze drum und dran – was gibt’s da nicht zu mögen?

“Praktiziert” ihr Halloween? Sei es nun dekorieren, mit Freunden feiern oder sogar verkleiden?
Normalerweise gehe ich an Halloween auf eine Party und selbstverständlich verkleidet. Ich habe auch schon Partys bei mir oder gemeinsam mit Freunden veranstaltet. Das Buffet ist jedes Mal ein besonderer Spass.

Habt ihr schonmal einen Kürbis geschnitzt? Wenn ja, wie sah der aus?
Ja sicher. Kürbis schnitzen, Kürbiskerne trocknen und rösten, aus dem Kürbisfleisch Pumpkin Pie machen. Wie die Kürbisse aussahen? Bislang eher klassisch, mit so hochkünstlerischen Schnitzwerken hatte es bei uns keiner so.

Wisst ihr, warum Halloween gefeiert wird (ohne zu googlen!) oder ist es für euch einfach nur eine “nette Gelegenheit”?
Der Feiertag geht eigentlich sehr weit zurück, auf römische und keltische Bräuche, die das Ende der Erntezeit und den Beginn des Winters markieren. Später hat dann die christliche Kirche versucht, den Tag so ein bisschen zu vereinnahmen; das ist ist nicht ganz gelungen, aber immerhin kommt daher der Name Halloween = All Hallows Eve, der Abend vor Allerheiligen.

Habt ihr an Halloween Süßigkeiten im Haus, um sie an die Kinder zu verteilen, oder tut ihr so, als wärt ihr nicht da?
Naja, ich muss nicht so tun, ich bin meistens wirklich nicht da.

Erzähle uns von einer kleinen Halloween-Anekdote. [optional]
Das begab sich zu einer Zeit, wo in Deutschland Halloween noch weitestgehend unbekannt war (gar nicht so lange her, Mitte der 90er). Ich arbeitete in einer sehr internationalen Firma und für unsere amerikanischen und britischen Kollegen haben wir dann auch eine Halloween-Party organisiert. Zum Glück wohnten wir im Rheinland, wo man auch ausserhalb der eigentlichen Karnevalszeit recht gut an Verkleidungen und Dekorationen herankommt. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch das Kürbis-schnitzen und Kürbis in allerlei leckere Sachen verwandeln gelernt. Sowie kalte Buffets zuzubereiten, deren Speisen man nur mit geschlossenen Augen herunterkriegt. Für meinen Kollegen Tom verlief der Abend aber nicht ganz so erfreulich – er kochte sein berühmtes Chili und machte leider den dummen Fehler, sich ein Haar aus dem Gesicht zu wischen, nachdem er die Chilischoten geschnitten hatte. Er verbrachte diesen Abend ziemlich viel Zeit im Bad damit, sich das Gesicht und die Augen zu waschen… armer Kerl.
Ich schneide seitdem Chilischoten immer mit Handschuhen.

 

Diesen Monat gibt es bei Missys Paradepower wieder ein Thema nach meinem Geschmack! Es geht nämlich ums Kochen.

  • Sagst Du von Dir selbst, dass Du kochen kannst?
    Doch, schon. Also wenn ich mir vornehme ein Rezept nachzukochen, kommt dabei normalerweise etwas Eßbares heraus. Meistens sogar lecker. Ich kenne allerdings sehr viele Leute, die wesentlich besser kochen als ich.
    Ok, ein paar die schlechter kochen auch. Keine Namen! ;)
  • Kochst Du lieber für oder mit anderen?
    Beides gerne. Für andere kochen ist eine der nettesten Beschäftigungen überhaupt, die meisten Leute freuen sich total wenn sie bekocht werden. Mit anderen zusammen kochen, macht normalerweise auch Spass – selbst wenn man komplettes Chaos anrichtet und dann doch eine Pizza bestellen muss, bevor man die Küche renoviert. Komplizierte Sachen koche ich aber lieber zusammen mit Leuten, die wissen was sie tun.
  • Was gibt es bei Dir, wenn es schnell gehen muss?
    Käsebrot. Kein Witz. Ich habe immer diverse Sorten Käse im Kühlschrank, vor mir ist keine wohlsortierte Käseabteilung sicher und ich schrecke vor keinem noch so stinkigen Käse zurück. Notfalls auch ohne Brot. Aber gerne mit Wein.

  • Was machst Du am liebsten? Komplizierte Hauptgerichte, leckere Nachspeisen…?
    Da bin ich nicht festgelegt. Ich lese ein Rezept und will es ausprobieren oder ich esse irgendwo etwas, das lecker ist und will es nachkochen. Ich koche am liebsten querbeet und mache auch gerne mal Experimente.
  • Siehst Du Dir Kochshows im Fernsehen an oder kaufst Dir Kochbücher, um dazu zu lernen?
    Kochshows überhaupt nicht (außer ein paar alte Folgen mit Jamie Oliver über YouTube), von meinen ungefähr zwei Metern Kochbüchern habe ich auch nur noch ungefähr ein Viertel behalten. Was neue Rezepte und Ideen betrifft bin ich heute total Web 2.0: ich lese Kochblogs. Davon allerdings jede Menge. Es gibt unglaublich tolle Köche im Web, von denen man eine Menge lernen kann.
  • Erzähle uns kurz von Deinem Lieblingsgericht, natürlich mit Rezept ;-) [optional]
    Ich habe nicht nur ein Lieblingsrezept. Alle Rezepte hier auf dem Blog sind irgendwie Lieblingsrezepte. :)

 

Diesen Monat mal wieder eine Paradepower, zu der ich auch was beitragen kann. Den Monat März mit der Frage nach dem Beruf habe ich bewusst ausgelassen. Im April ging es um Musik, da habe ich ebenfalls nicht viel dazu zu sagen. Mein Musikkonsum beschränkt sich auf morgens eine halbe Stunde, in der ich das Radio einschalte, um nicht beim Zähneputzen wieder einzuschlafen. Naja.

Aber diesen Monat gibt es dann auch wieder ein Thema, zu dem ich auch etwas sagen kann. Schuhe gehen immer (Achtung! Kalauer!). Selbst wenn man kein ausgesprochener Schuhfetischist ist.

  • Legt ihr viel Wert auf Eure Schuhe oder lauft ihr so lange in einem Paar, bis sie auseinander fallen?
    Darin sehe ich jetzt nicht unbedingt einen Widerspruch. Ich lege sehr viel Wert auf Schuhe, aber natürlich läuft man in seinen allerliebsten Schuhen so lange herum, bis sie zerfallen. Worauf ich mittlerweile viel Wert lege, sind GUTE (sprich: qualitativ hochwertige) Schuhe. Mit Billigschühchen aus dem Discounter macht man sich auf Dauer nur die Füße kaputt.
  • Wie viele Schuhe besitzt ihr?
    So ca. 30 Paar, inklusive Hausschuhe und Gummistiefel. Regelmäßig tragen tue ich jedoch nur so ca. 10 Paar davon.
  • Achtet ihr auch bei anderen auf die Fußbekleidung?
    Auf jeden Fall, ganz besonders bei Männern. Wenn sie versuchen mit Anzug und Krawatte was herzumachen, reicht ein Blick auf die Schuhe, ob sie es damit ernst meinen. Schuhe sagen eine Menge über einen Menschen aus.
  • Für die Mädels: Pumps oder Sneaker?
    Sowohl als auch. Einen Tag Jeans, Turnschuhe und T-Shirt, am nächsten Tag dann Bleistiftrock und Pumps. Das finde ich viel interessanter, als immer gleich herumzulaufen. Wobei mir eh nicht klar ist, wie machen das diese Mädels, die wirklich jeden Tag auf hohen Absätzen laufen? Sind deren Füße mutiert? Haben die kein Schmerzempfinden? Also ich kann solche Schuhe immer nur einen Tag tragen, dann brauche ich eine Pause.
  • Welchen Trend würdet ihr nie, nie, niemals im Leben mitmachen? (Chucks, Plateaustiefel, Peeptoes…)
    Ich glaube, mit Plateausohlen werde ich mich in diesem Leben nicht mehr anfreunden. Ich fand schon immer, die sehen aus wie Klumpfüße. Also jetzt nicht Heidi sondern Beelzebub.
  • Zeigt uns ein Foto eurer liebsten Schuhe? [optional]
    Das ist mehr sowas wie ein repräsentativer Querschnitt, denn wie wir oben geklärt haben, die Lieblingsschuhe gibt es nicht. Sollte es mich jedoch auf eine einsame Insel verschlagen und ich dürfte nur ein Paar Schuhe mitnehmen, dann sind es die Sandalen vorne rechts.

 

 

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