Gefunden bei El Spotto
Linus ist ja nun schon seit einer Weile ausgezogen und hat sich in seinem neuen Zuhause offenbar richtig gut eingelebt. Seine neuen Besitzer haben mir auch Bilder geschickt, von Linus und seiner neuen Freundin Mia:
Ich gestehe, ich habe mich ja direkt ein bisschen in die süße Kleine mit den grünen Augen verknallt. Inzwischen verstehen sich die beiden wohl auch richtig gut. Auf jeden Fall haben sie gemeinsame Hobbies: Futter und Spielzeugmäuse!
Ich freue mich, dass der Kleene so ein schönes neues Zuhause gefunden hat!
Das Interesse an Lotti und Leon ist leider immer noch… naja, nennen wir es mal verhalten. Trotz Kleinanzeigen, Twitter, Blogs und was weiss ich. Wenigstens für Lotti gibt es jetzt eine Anfrage.
Leon will wohl niemand haben. Vermutlich schreckt das Thema HCM ab. Ja klar, der Kater muss zweimal im Jahr per Ultraschall untersucht werden (Kosten so um die 70 Euro), vielleicht braucht er irgendwann Medikamente und möglicherweise fällt er auch eines Tages einfach so tot um.
Das kann einem aber mit jeder anderen Katze ebenso passieren.
Dabei ist Leon (ohne jetzt Lotti, Linus oder ihren Vorgängern zu nahe treten zu wollen) der tollste Kater, den ich je kennengelernt habe. Er ist kuschelig. Er mag geknuddelt werden. Er schnurrt wie ein Weltmeister. Er tanzt. Er apportiert Spielzeug. Er kann absolut herzzerreissend maunzen. Leon ist der Kater, der einem immer das Gefühl gibt, geliebt zu werden und nicht nur jemand zu sein, zu dem man nett ist damit er Futterdosen öffnet. Er ist einfach ein ganz besonderer kleiner Kerl und es macht mich traurig, dass ihn niemand haben möchte.
Aber vielleicht meldet sich ja doch noch jemand.
Habt ihr auch noch einen alten Videorecorder zu Hause? In diesem Video wird vorgeführt, wie man diesen in einen Futterautomaten für Katzen umbauen kann:
Wenn man gelegentlich Katzenblogs liest, kommt man zu der Erkenntnis: Katzen sind sooo süß! Sie sind flauschig und anschmiegsam, intelligent, liebenswürdig und die ganze Zeit einfach toll.
Ich glaube ja: die lügen alle.
Katzen sind gelegentlich alle diese Sachen. Und noch viel mehr. Aber Katzen können auch richtige Mistviecher sein. Das steht allerdings nicht auf den Blogs. Da stehen nur die guten Sachen und wenn eine Katze unerwünschtes Verhalten an den Tag legt, dann ist immer nur der Mensch schuld. Ist doch klar.
Also: ich bin schuld. Ich weiss zwar nicht auf welche Weise, aber irgendwie werde ich schon schuld sein…
Heute morgen beim Aufräumen fand ich das:
Man muss nicht Sherlock Holmes sein, um richtig zu kombinieren, dass es sich dabei um ein Teil meines – erst wenige Wochen alten – Schuhregals handelt. Das Corpus Delicti passt nämlich ganz wunderbar zu dem Rest:
Man stelle sich meine Überraschung vor. Da wollte ich Katzen und kriege Biber!
Scherz beiseite, es ist kein Geheimnis wer für diese angenagten Möbel zuständig ist. Er ist rot und flauschig, sieht aus als könne er kein Wässerchen trüben und haut seine Zähne in alles was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Bücher:
Handtaschen:
Und vielerlei Dinge mehr, inklusive meiner Waden. Warum er das macht, ist mir ein Rätsel, er wird ja nicht anders behandelt als die anderen beiden Katzen. Aber er tut es praktisch schon immer und nagt sich so ganz allmählich durch meine komplette Einrichtung.
Nein, ich bin nicht begeistert.
Das ist übrigens derselbe Kater, der der Ansicht ist, er müsse alle zwei Stunden Futter bekommen – er bekommt es nicht, maunzt dann aber bis zur nächsten Fütterung unablässig herum. Mit monotoner Stimme und in zehnsekündigen Abständen. Die erste Minute ist es noch witzig.
Dieser Kater hat es heute morgen auch geschafft, ein volles (!) Katzenklo umzukippen und zwar so, dass es auf die Seite mit der Tür kippte und er darin gefangen war. Ich befreite also nicht nur eine komplett mit Streu eingesaute Katze, die daraufhin natürlich wie ein roter Kugelblitz durch die gesamte Wohnung schoss und überall (aber wirklich überall) Streu verteilte, sondern bei der Gelegenheit rieselten auch mal eben mehrere Kilo Katzenstreu aus dem Klo auf den Boden. Ich brauchte auch nur eine knappe Dreiviertelstunde, um die Wohnung danach wieder in einen (für Menschen) bewohnbaren Zustand zu versetzen.
Aber sowas steht ja nicht auf den Katzenblogs. Da steht immer nur, wie süüüüüß die Katzen sind. Also hier, die süße kleine Katze, die s.o. alles auf dem Kerbholz (sic!) hat:









Total vernetzt!