…klingt doch viel schöner als Himbeer-Marmor-Frischkäse-Törtchen oder?

Entdeckt habe ich das Rezept vor kurzem auf dem Ohhh… Mhhh Blog in der Cupcake Kolumne von Virginia Horstmann. Diese hat es ihrerseits von Martha Stewart.

Ich liebe American Cheesecake in allen Variationen, da musste dieses Rezept natürlich schnellstens ausprobiert werden. Ich habe allerdings hier und da ein paar kleine Änderungen vorgenommen, insbesondere bei den Mengen. Die von Frau Horstmann vorgeschlagenen Kekse mit dem schönen Namen Hobbits gibt es in einer 250g Packung und eine davon reicht für den Boden dicke aus, finde ich. Ausserdem sind die Kekse selbst schon so süß, dass ich den zusätzlichen Zucker einfach mal weggelassen habe. Man kann natürlich auch andere Kekse nehmen, wobei ich denke dass Vollkornkekse am besten passen, aber jeder wie er mag.

Die Anweisung, die Formen in einem mit Wasser gefüllten tiefen Backblech bzw. Fettpfanne zu backen, habe ich natürlich auch befolgt, trotzdem wurden meine Cupcakes ein bisschen runzlig, was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tut. Ich möchte übrigens anmerken, dass ich es trotz mehrerer Liter heißem Wasser auf dem Blech geschafft habe, meine Küche nicht zu fluten! Aber es erfordert schon höchste Konzentration, so eine Muffinform da herauszufischen.

Wie jeder ordentliche Cheesecake müssen auch diese wenigstens einige Stunden, besser noch über Nacht, im Kühlschrank durchziehen. Direkt nach dem Backen schmecken sie nur brutalsüß und sonst nichts. Also, Selbstbeherrschung und Geduld.

Die Angabe im Originalrezept, es würden ca. 24 Cupcakes dabei herauskommen, halte ich auch für extrem vorsichtig. Bei mir wurden es mehr als 30. Aber keine Sorge: sie finden reißenden Absatz!

Raspberry Marble Creamcheese Cupcakes

Boden:
250g Vollkorn-Kekse (z.B. Hobbits)
80g Butter

Creme:
800g Doppelrahm-Frischkäse
4 Eier
300g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Salz

Topping:
400g Himbeeren (Tiefkühl)
2 EL Zucker

Himbeeren auftauen lassen (das dauert ein paar Stunden), Zucker dazugeben, dann kurz mit dem Schneidstab pürieren und die Masse durch ein feines Sieb streichen um die Kerne zu entfernen.

Kekse zerbröseln – das geht gut in einem großen Gefrierbeutel und mit dem Nudelholz. Butter zerlassen und mit den Keksbröseln verrühren. Muffinformen mit Papierförmchen auskleiden, jeweils einen halben bis 3/4 Eßlöffel Kekskrümelmasse ins Förmchen geben und am Boden andrücken. Keksböden bei 160°C für 5 min im Ofen vorbacken.

Frischkäse mit dem Mixer verrühren, nach und nach Eier, Zucker  und Vanillezucker hinzugeben. Masse in die Förmchen verteilen. Im Originalrezept stand, zu ca. 3/4 gefüllt, jedoch geht die Masse nicht auf, so dass man auch ruhig etwas mehr nehmen darf, allerdings nicht ganz bis zum Rand.

Denn als nächstes werden von dem Himbeertopping mit Hilfe eines Teelöffels kleine Tropfen auf die Muffins gekleckst und dann mit einem Zahnstocher o.ä. dekorativ zu Marmormustern verrührt. Wie das aussehen soll, sieht man sich am besten bei Frau Horstmann an, ich übe das Marmorieren noch.

Muffinform auf ein tiefes Backblech oder in die Fettpfanne des Ofens stellen und dann drumherum Wasser angießen, so dass die Form ca. 3/4 im Wasser steht. Wenn man zuwenig Wasser nimmt, kann man es sich gleich sparen, aber wie oben schon erwähnt, die Sache ist tricky. Vor allem bei der Entsorgung. Auf so ein Backblech passen locker mal 2 Liter Wasser und die haben ein entsprechendes Gewicht.

Backen für 20-25 Minuten bei 160°C auf der mittleren Schiene.
Auskühlen lassen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Sich beherrschen. Am nächsten Tag probieren und glücklich sein.

Pures Hüftgold und soooo lecker! :)

Vorige Woche erwähnte ich beim Besuch der Schwiegereltern unvorsichtigerweise, dass wir ausgesprochen gerne Erdbeeren mögen. Mit der – eigentlich absehbaren – Folge, dass wir binnen weniger Tage quasi in Erdbeeren schwammen.

Nachdem wir eine ganze Menge davon so verdrückt hatten und ich auch schon einen erheblichen Teil zu Erdbeermarmelade weiterverarbeitet hatte (die übrigens ganz köstlich ist, aber das nur am Rande), sahen die verbliebenen Erdbeeren langsam schon nicht mehr ganz so ansehnlich aus. Kurzerhand habe ich den Rest mit dem Stabmixer püriert. Das Erdbeerpüree kann man wunderbar zum Beispiel als Soße zu Eis verwenden oder auch ganz schlicht in Naturjoghurt einrühren.

Oder man kann es zum Backen nehmen. Der Mann ist momentan total verrotzt und krank; da er überzeugt von der heilenden Wirkung von Muffins ist, habe ich heute dieses Rezept für Erdbeer-Cupcakes ausprobiert und dabei gleich noch den Rest von dem Erdbeerpüree verwenden können.

Mit ein paar kleinen Änderungen natürlich. Schöne Erdbeeren zur Dekoration hatten wir nicht mehr, dafür habe ich dann die Zuckerherzen genommen. Die für das Topping angegebene Menge erschien mir bezüglich der Zuckermenge ein bisschen sehr heftig, da habe ich “nur” 150 Gramm Puderzucker verwendet, dafür ein bisschen mehr Frischkäse.

Das Topping ist immer noch fies süß, aber zusammen mit den fluffigen Cupcakes sehr lecker und sehr erdbeerig. Über die Kalorien darf man natürlich nicht nachdenken. ;)

Guten Appetit!

Den Ausdruck “ich koche vor Wut” kann man bei mir durchaus wörtlich nehmen. Wenn ich aus irgend einem Grunde mit der Gesamtsituation unzufrieden bin, zieht es mich in die Küche. Eine Ansammlung von Zutaten in ein leckeres Gericht zu verwandeln, hat durchaus therapeutische Wirkung, jedenfalls auf mich.

Gestern war jedenfalls der richtige Tag, um mal etwas neues auszuprobieren. Seit ich vor einiger Zeit beim örtlichen Sandwichdealer einen Mini-Karottenkuchen mit cremigen Topping probiert hatte, war ich auf der Suche nach dem tollen Rezept um das nachzumachen. So wirklich optimal gefiel mir aber keines, so dass ich mir letztlich mein eigenes Rezept aus verschiedenen anderen zusammengebastelt habe. Mit dem Ergebnis bin nicht nur ich zufrieden.

Carrot Cupcakes mit Creamcheese Frosting

Teig:

  • 130 g Butter
  • 200g braunen Rohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (mit richtiger Vanille, nix Aroma)
  • 3 Eier
  • 300g fein geraspelte Möhren
  • 150g Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 75g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 150g gehackte Mandeln (man kann auch Haselnüsse, Cashewkerne oder andere Nüsse nehmen, ganz nach Geschmack, ich nehme Mandeln, damit auch die Allergiker mitessen können)

Topping:

  • 200g Frischkäse (vorzugsweise einer, dessen Zutatenliste aus maximal drei Komponenten besteht*)
  • 50g Butter
  • 80g Puderzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • Dekoration nach Wunsch, ich habe kleine Marzipanmöhren genommen.

Die Zutaten sollten (wie eigentlich immer beim Backen) Zimmertemperatur haben. Butter schaumig rühren, Zucker zugeben und nach einiger Zeit die Eier. Solange rühren, bis sich alles einigermaßen homogen verbunden hat. Dann die Möhren unterrühren. In einer anderen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Schliesslich beides zu einem glatten Teig verrühren.

Teig in Muffinförmchen füllen (ca. 3/4 gefüllt) und im auf 175°C vorgeheizten Ofen für ungefähr eine halbe Stunde backen. Bei mir hat der Teig für 15 Muffinformen gereicht. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Währendessen das Topping zubereiten: mit dem Mixer Butter mit Frischkäse schaumig rühren, nach und nach Puderzucker und Vanillemark zugeben. 2-3 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen.

Die Creme auf die abgekühlten (!) Muffins mit einer Spritztülle aufbringen oder einfach daraufstreichen. Verzieren nach Wunsch; ich fand die kleinen Marzipanmöhren ausgesprochen schick dazu. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufheben. Am besten schmecken sie übrigens, wenn sie einige Stunden durchgezogen sind.

Fazit: bösartig lecker! :)

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* Beliebt ist in Rezepten ja immer der Frischkäse mit dem großen P; seit sie die Rezeptur geändert haben, kommt der bei mir aber nicht mehr auf den Tisch. Frischkäse besteht aus Frischkäse und Salz, eventuell ist auch noch Lab mit bei den Zutaten aufgeführt. Frischkäse, in dem unnötigerweise irgendwelche Verdickungsmittel, Emulgatoren oder dergleichen eingesetzt wird, muss ich mir und meiner Gesundheit nicht antun. Eine gute Alternative gibt es beispielsweise bei Aldi Nord oder von Buko.

Mittlerweile dürfte bekannt sein, ich mag Spiele. Und ich mag Cupcakes.

Genial, wenn man beides verbindet. Auf der Seite 100 Games Cupcake Game kann man sehen, was dabei herauskommt, wenn kreative Bäcker sich mit Spielen beschäftigen. Zu insgesamt hundert verschiedenen Spielen jeweils ein passender Cupcake.

Wer errät, zu welchem Spiel dieser grüne Herr gehört?

Und der junge Mann mit der Ente des Schreckens?

Die übrigen 98 Cupcakes seht ihr dann bei 100 Games Cupcake Game.

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