Als ich heute morgen meinen Feedreader durchgelesen habe (andere Leute lesen morgens die Tageszeitung, Nerds lesen Feedreader!) musste ich doch richtig laut lachen. Der Gilly macht mal wieder eine Blogparade “Zeigt her euren Schreibtisch” – es gibt sogar etwas zu gewinnen dabei.

Lachen musste ich auch nicht wegen der Blogparade als solcher – das finde ich immer ganz interessant, mal zu sehen, was bei anderen Leuten so an Technik herumsteht – sondern wegen meines potentiellen Beitrags dazu.

Schreibtisch? Ist nicht mehr!

Möbel weg, Schreibtisch weg, großer Computer weg, da steht also jetzt einsam und allein mein kleines Notebook (Fujitsu Lifebook AH530) im großen, leeren Wohnzimmer herum und hat nur die kleine lila Maus als Gesellschaft.

Damit es sich alleine nicht fürchtet, nehme ich es aber abends mit ins Bett. ;)

Schreibtisch findet bis auf weiteres nicht statt. Nächstes Jahr dann wieder!

Ricarda von Miauinfo.de hat eine Blogparade gestartet, bei der wir gerne mitmachen. Wer sich gerne noch anschliessen möchte, die Blogparade geht noch bis zum 08.  September. Zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich Leckerlipakete für die Samtpfoten.

1. Stellt eure Katzen vor. Name, Rasse, Alter und wo sie herkommen.
Alle drei Katzen sind Maine Coons. Leon und Lotti werden in Kürze drei Jahre alt. Sie stammen aus einer sächsischen Cattery, die ich hier nicht namentlich erwähnen möchte, da sie, wie wir später feststellen mussten, wohl nicht wirklich vertrauenswürdig ist.
Linus kam später dazu, ist jetzt fast anderthalb Jahre alt und stammt aus der Zucht Shaggy Giants, wo er unter dem Namen Baboo zur Welt kam.

2. Wie lang seid ihr schon Katzenbesitzer?
Meine allerersten Katzen hatte ich schon vor zwanzig Jahren. Danach dann einige Jahre nicht, bis dann vor ca. sieben Jahren Kira zu mir kam. Kira lebt mittlerweile als Freigänger, was ich ihr leider nicht bieten konnte, dafür haben wir jetzt unsere drei Flauschmonster.

3. Wieso gerade Katzen? Was fasziniert euch an diesen Tieren?
In meiner Kindheit waren Haustiere kein Thema, ich hatte auch nie zu Tieren ein besonders intensives Verhältnis. Bis ich dann zum ersten Mal mit Katzen zu tun hatte und plötzlich merkte, dass da zwischen uns eine ganz instinktive Verbindung besteht. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick.

4. Wie reagiert euer näheres Umfeld auf eure Tiere? Sind sie ein Thema oder redet man nicht drüber?
Die meisten Leute die zu Besuch kommen, mögen unsere Katzen. Wer keine Katzen mag, bleibt aber auch eher weg, immerhin kommt man aus unsere Wohnung nicht unter mehreren Dutzend Katzenhaaren auf der Kleidung wieder heraus.
Mit Leuten, die Katzen lieben, kann ich mich natürlich stundenlang darüber unterhalten. Mit anderen Bekannten habe ich dann wieder andere Gesprächsthemen.

5. Katzen sind alle verschieden. Zählt für jede eurer Katzen eine Charaktereigenschaft auf, die sie einzigartig macht.
Leon ist ein ausgesprochener Charmebolzen und Kuschelteddy, sehr menschenorientiert, geht auf jeden sofort zu und guckt ob er sich um die Pfote wickeln lässt. Lotti ist eher zurückhaltend, etwas ängstlich und schreckhaft (wir nennen sie auch gern unsere Paranoia-Katze), aber wenn sie erst einmal Vertrauen gefasst hat, sehr anhänglich. Linus ist ein kleiner Quasselkater, sehr kommunikativ, ausgesprochen clever, kommt selten von sich aus zum Schmusen sondern möchte gerne bekuschelt werden. Die Tatsache, dass er speziell zur Fütterungszeit extrem anhänglich wird, hat ihm kürzlich den Spitznamen “Pattex” eingebracht.

6. Wenn ihr euren Katzen eine Frage stellen könntet, die sie euch beantworten, welche wäre es?
Ich würde gerne von ihnen wissen, ob sie sich wohl fühlen und ob es etwas gibt, womit man ihnen noch eine Freude machen könnte.

7. Zu welcher Katzennascherei können eure Katzen nicht ‘nein’ sagen?
Trockenfleischstreifen stehen hoch im Kurs, ebenso Thunfisch.

8. Zum Abschluss: Zeigt Fotos eurer Katzen.

Leon:

Lotti:

Linus:

Die Fellbande ist auf die Idee gekommen, jeweils Mittwochs vier Fragen zu Katzen zu stellen. Da machen wir doch mal mit.

1. Wie viele Katzen habt Ihr?
Drei, obwohl zu Fütterungszeiten kommt es einem eher doppelt so viel vor.

2. Wie heißen Eure Katzen?
Leon, Lotti, Linus. Oder auch Kater, Süße und Kleiner.

3. Was meint Ihr? Habt Ihr eher viel oder wenig Katzenspielzeug?
Gemessen an was? Ich würde sagen, im Vergleich zu dem üblichen katzenverrückten Haushalt eher ein gesundes Mittelmaß. Spielzeugmäuse sammeln sich ja überall in kleinen Halden, oder?

4. Füttert Ihr nass, trocken, beides oder barft Ihr?
Sowohl als auch, mit Nassfutter allein würde die Bande uns die Haare vom Kopf fressen. Frischfleisch gibt es aber auch regelmäßig, was immer zu großer Begeisterung führt. Insgesamt sind unsere Katzen was Futter betrifft ziemlich unkompliziert.

Jetzt habe ich fast die sechste Runde von Heunis Blogparade verpennt. Dieses Mal geht es um Kinder- und Jugendbücher.

Das ist in meinem Falle schon wieder eine ziemlich lange Geschichte. Sie fängt damit an, dass ich ein… äh, ziemlich aufgewecktes Kind war. Genaugenommen eine Nervensäge erster Güte. Pausenlos am plappern, ständig irgendwas am Auseinandernehmen, alle paar Minuten mit irgendeinem anderen Blödsinn beschäftigt. Früher zuckte man die Schultern und sagte “Hummeln im Hintern”, heute würde mir vermutlich ein übereifriger Kinderarzt ADHS unterstellen.

Irgendwann im zarten Alter von vier Jahren bemerkte ich jedenfalls, dass diese seltsamen Zeichen, auch als Buchstaben bekannt, aneinandergereiht irgendwie einen Sinn ergeben, wenn man in der Lage ist, diese zu entziffern. Meine Eltern waren froh, endlich etwas gefunden zu haben, womit sie mich länger als zehn Minuten am Stück beschäftigen konnten und haben mich bei meinen Versuchen daher auch nach Kräften unterstützt. Auf diese Weise lernte ich mit vier Jahren lesen und fortan war kein geschriebenes Wort mehr vor mir sicher, egal ob Märchenbuch, Tageszeitung oder Gebrauchsanweisung – letztere beide konnte ich zwar lesen, nur mit dem Verstehen haperte es etwas.

Nach kürzester Zeit hatte ich sämtlichen verfügbaren Lesestoff in unserem Heim verschlungen. Aus purer Notwehr besorgte mir meine Mutter dann einen Bibliotheksausweis und im Alter von fünf Jahren wurde ich auf die Kinderabteilung der Bibliothek losgelassen. Fortan schleppte ich regelmäßig ganze Stapel Bücher nach Hause.

Es dauerte immerhin fast sieben Jahre, dann hatte ich die Kinderabteilung durch. Naja, nicht komplett. Aber ich schätze zu 85-90%. Es gab kaum noch Bücher, die ich nicht gelesen hatte und meistens deswegen, weil sie mich nicht interessierten. Das gab natürlich ein Problem. Ich war zwölf, sah aus wie höchstens zehn und in die Jugendabteilung der Bibliothek durfte man offiziell erst ab 14. Ich musste mich also wie ein Ninja an dem Tisch der Bibliothekarin vorbeischleichen und Bücher von dort ausleihen war auch erstmal gestorben, also musste ich direkt vor Ort lesen. Als ich dann endlich vierzehn war, konnte ich direkt in der Erwachsenenabteilung weitermachen.

Man könnte also sagen, ich war eine Leseratte. Bin ich heute noch, wenn auch weniger extrem. Geblieben ist die Fähigkeit, ausgesprochen schnell zu lesen und teilweise ganze Buchpassagen auswendig zu behalten.

Das frühe Lesenlernen war auch nicht immer positiv. Als ich mit sechs Jahren eingeschult wurde, fiel ich aus sämtlichen Wolken als ich feststellte, dass die anderen Kinder Lesen erst lernen müssen. Ich war davon ausgegangen, das kann man einfach. Genauso wie Laufen. Dass es eine Zeit gab, in der man beides nicht konnte, daran erinnert man sich als Kind nicht wirklich, jedenfalls ich nicht. Die anderen Kinder waren natürlich weniger entzückt, vor allem als es dann an solche Sachen wie Diktate und Aufsätze ging und ich – dank meines umfangreichen Lesestoffs – so gut wie nie Schreibfehler machte. Ich war der Streber vom Dienst und entsprechend beliebt. Mehr als einmal habe ich deswegen Prügel kassiert.

Ich sagte ja… längere Geschichte. Aber es ging ja um Kinder- und Jugendbücher. Da erinnere ich mich an eine ganze Menge. Die Bücher von Otfried Preußler habe ich sehr geliebt. Die kleine Hexe, Das kleine Gespenst und natürlich Räuber Hotzenplotz. Ebenso mochte ich Der kleine dicke Ritter von Robert Bolt. Und selbstverständlich alles von Astrid Lindgren, insbesondere Pippi Langstrumpf und Die Gebrüder Löwenherz (bis heute eines meiner Lieblingsbücher). Besonders mochte ich auch sämtliche Bücher, die von der Augsburger Puppenkiste verfilmt wurden; da fallen mir zum Beispiel Jim Knopf ein oder auch Kleiner König Kalle Wirsch. Und natürlich Urmel aus dem Eis.

Ein weiteres Lieblingsbuch war Hexen haben kalte Nasen von Jack Sendak und Uri Shulevitz. Seitdem weiß ich, dass Hexen Schwarz tragen müssen; nur ganz kleine Hexen tragen rosa Unterwäsche. Und wie der Titel schon sagt, haben sie immer kalte Nasen. Ich denke, ich bin möglicherweise eine Hexe.

Dank meiner pädagogisch wertvollen Tante (sie ist Lehrerin), bekam ich auch immer schöne Kinderbücher geschenkt, wie beispielsweise Katze mit Hut oder, im Alter von acht Jahren, mein allererstes Kochbuch Küchenkönig bin ich heut, welches immer noch bei mir im Regal steht. Und natürlich Der kleine Vampir. Damals wäre ich ganz gerne Vampir geworden, glaube ich.
Vergessen darf man in dieser Aufzählung auch auf keinen Fall die Bücher von Erich Kästner, wie zum Beispiel Das fliegende Klassenzimmer, Das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton oder Emil und die Detektive. A propos Detektive: Hörspiele kamen bei mir zuhause ja nicht vor, aber die Geschichten mit den Drei Fragezeichen gab es auch als Bücher und die habe ich alle gelesen.

Etwas später kamen dann die klassischen Abenteuergeschichten dazu. Ich habe mich, bei einige Büchern wie der Winnetou Reihe auch mehrfach, durch die kompletten Werke von Karl May gelesen (und kann heute noch den umfangreichen Namen von Hadschi Halef Omar auswendig). Ebensowie durch die meisten Bücher von Jack London, besonders Wolfsblut und Der Lockruf des Goldes. Und selbstverständlich bis heute zwei meiner absoluten Lieblingsbücher von Mark Twain, Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Außerdem ging es damals schon los mit den Sagen und Fantasy. Insbesondere die Artus-Sage und die Nibelungen-Sage habe ich in verschiedenen Versionen gelesen; ungefähr zur selben Zeit stieß ich auch auf einen gewissen J.R.R. Tolkien und ein Buch namens Der kleine Hobbit.

Mit den typischen Mädchenbüchern à la Hanni und Nanni oder Fünf Freunde, beide von Enid Blyton, konnte ich übrigens überhaupt nichts anfangen. Reingeguckt, blöd gefunden, wieder weggelegt. Dafür bekam ich relativ früh eine Stephen King Phase und habe dann Bücher verschlungen, von denen ich regelmäßig nicht einschlafen konnte, wie ES oder Christine.

Das waren dann aber schon nicht mehr wirklich Kinder- und Jugendbücher, darum beende ich diese Aufzählung jetzt mal lieber, bevor ich selbst ein Buch daraus machen könnte. ;)

Bei Caromite bin ich auf eine Blogparade aufmerksam geworden, die Sven vom Freiluft-Blog veranstaltet.  Er möchte wissen, welche Freiluft-Aktivitäten man sich so für die nächste Zeit vorgenommen hat; oder auf neudeutsch eine Outdoor To-Do-Liste. Nach diesem endlosen Winter fallen mir da gleich einige Sachen ein:

Radfahren – mein geliebtes, aber sträflich vernachlässigtes Mountainbike aus seinem Kellerexil befreien, auf Vordermann bringen und dann zunächst für tägliche Wege sowie für kleinere Touren nutzen, habe ich mir für die nächsten Tage vorgenommen. Mittel- bis langfristig möchte ich gerne mal längere Strecken fahren. Der Elberadweg beispielsweise lacht mich immer so an.

Klettern – hier haben in der letzten Zeit mehrere Hochseilgärten eröffnet, das muss ich bei Gelegenheit einfach mal ausprobieren.

Paddeln – letztes Jahr in Schweden war schön, das soll keine einmalige Sache bleiben, wenn es nach mir geht. Am besten in Verbindung mit

Campen – ich mag allerdings Campingplätze nicht so gerne, wo die Leute mit Wohnwagen anrücken und praktisch ihren Wohnsitz inklusive Kühlschrank und Fernseher nur ins Freie verlegen. Diese Bier- und Bratwurst-Atmosphäre ist nix für mich. Darum käme mir ein Urlaub in z.B. Schweden wieder mal sehr gelegen, da kann man in der Natur zelten bzw. auf speziellen Rastplätzen.

Urlaub und Zeltausrüstung kosten allerdings Geld, da müsste zunächst ein Job her. Als Alternativprogramm habe ich mir für dieses Jahr ganz fest vorgenommen, mehr zu

Wandern – wenn man schon im Erzgebirge wohnt, sollte man auch mal die ganzen Wanderwege ablaufen, die es hier gibt. Ich möchte zum Beispiel mal ein Stück auf dem Erzgebirgs-Kammweg und dem Malerweg wandern. Aber auch jenseits der großen, bekannten Wanderwege gibt es hier jede Menge Stellen, die es lohnt zu entdecken.

Man muss sich halt nur mal aufraffen, vor die Tür zu gehen. ;)

Ich habe absichtlich meine Liste kurz und bescheiden gehalten; ich träume auch schon seit Jahren, mal auf Korsika den GR20 zu wandern oder Canyoning auszuprobieren oder mein grösster Traum, ein Urlaub in Neuseeland – aber das ist alles leider zur Zeit nicht realistisch. Da backe ich lieber kleine Brötchen, aber welche, die ich auch wirklich gebacken bekommen kann.

© 2012 Die Höhle der haarigen Biester Suffusion theme by Sayontan Sinha