weihnachtskekseUnd weiter geht es mit der Weihnachtsbäckerei.

Das hier ist ein Rezept, das seit vielen Jahren immer dabei sein muss, seit ich es zum ersten Mal bei der Mutter eines damaligen Freundes probiert habe. Für Marzipanfans sind diese Dinger einfach unwiderstehlich!

Bethmännchenbethmaennchen

  • 1 Ei
  • 200g Marzipan-Rohmasse
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Mehl
  • 50 g ganze Mandelkerne

Mandelkerne mit kochendem Wasser überbrühen. 1-2 Minuten warten, dann abgießen und von den Mandelkernen die Haut abziehen.

Das Ei trennen. Eiweiß mit Marzipan, Puderzucker und Mehl zu einem glatten Teig verarbeiten. Aus dem Teig walnußgroße Kugeln formen und eine Stunde kühl stellen. Anschließend die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Jeweils 3 Mandelkerne fest an die Seiten drücken. Das Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und oben auf die Kugeln jeweils einen Klecks Eigelb streichen.

Die Bethmännchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd 150°C, Umluft 125°C) für 20 Minuten backen.

weihnachtskekseBevor Weihnachten uns noch alle überrascht (kommt ja immer so plötzlich), hier die zweite Folge der Plätzchenrezepte.

Besonders gut lässt sich das Backen kombinieren mit den Vanillekipferln, die ich vor ein paar Tagen vorgestellt hatte. Dort werden drei Eigelb gebraucht, hier lassen sich dann die dazugehörigen Eiweiße verarbeiten.

Zimtsternezimtsterne

  • 3 Eiweiss
  • 300 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 350 g gemahlene Mandeln

Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker langsam in den Eischnee einrieseln lassen. Von dieser Masse ca. eine Tasse voll als Zuckerguss beiseite stellen. Unter die übrige Masse den Zimt und Vanillezucker unterheben. Zum Schluss die gemahlenen Mandeln unterrühren.

Den Teig ungefähr 1 cm dick ausrollen (ja, er klebt fürchterlich!) und Sterne ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Zuckerguss bestreichen. Mindestens drei Stunden trocknen lassen, besser noch über Nacht.

Backen bei 170°C für ca. 15 Minuten. Fertige Zimtsterne sind aussen knusprig aber innen im Kern noch ein bisschen weich.

Guten Appetit!

weihnachtskekseIch muss gestehen, ich hab’s nicht so mit der Vorweihnachtszeit. Weihnachtsschmuck in der Wohnung, Adventskranz, Christsterne und dergleichen sind dank Katzen einfach nicht drin. Weihnachtsbaum leider auch nicht. Stollen schmeckt mir nicht, Glühwein desgleichen. Bleibt nicht mehr viel übrig.

Was allerdings jedes Jahr sein muss, sind selbstgebackene Weihnachtsplätzchen. Was bei drei Katzen übrigens auch eine Herausforderung darstellt, aber das nur am Rande. Jedenfalls werde ich in den nächsten Wochen in lockerer Folge mal ein paar meiner mehrfach erprobten Lieblingsbackrezepte hier veröffentlichen. Den Anfang macht mein absoluter Favorit:

Vanillekipferlvanillekipferl

  • 300g Mehl
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker, vorzugsweise mit echter Vanille und nicht mit Aroma
  • 3 Eigelb (das Eiweiß kann man für Zimtsterne verwenden, die kommen später)
  • 250g Butter
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker

Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen (die restliche Schote kann man übrigens wunderbar in Zucker legen um diesem ein leichtes Vanillearoma zu geben).
Mehl, Vanillemark, Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und Eigelb verrühren. Butter und Mandeln mischen. Dann beide Massen zu einem Teig verarbeiten und eine Stunde lang kalt stellen. Anschliessend zu einer Rolle von ca. 3 cm Durchmesser formen und nochmal ein bisschen kalt stellen. Von der Rolle gleich dicke Scheiben abschneiden und zu Kipferln formen. Ja, der Teig muss so bröckelig sein, das ist kein Fehler. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 180°C etwa 10 min backen. Achtung, man muss wirklich aufpassen, eine Minute sind die Kipferl noch lecker, in der nächsten verkokelt. Als Richtlinie: wenn die Oberfläche nicht mehr fettig glänzt dauert es noch 2-3 Minuten. Sie müssen noch ein bisschen weich sein, wenn man vorsichtig draufdrückt. Bis sie ausgekühlt sind, bitte behandeln wie rohe Eier, die Kipferl zerbröseln in diesem Zustand leicht.

Wenn sie nicht mehr ganz so fragil sind, den Puderzucker mit den verbleibenden beiden Päckchen Vanillezucker mischen und die Kipferl vorsichtig darin wälzen. In einer Blechdose aufbewahren; sie sind jetzt schon lecker, erreichen ihren vollen Geschmack aber erst nach ein paar Tagen.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Unter diesem martialischen Namen verbirgt sich eine leckere Idee, auf die ich heute morgen gestoßen bin. Und zwar der Gedanke, angesichts der drohenden Weihnachtszeit anderen Bloggern nicht nur per veröffentlichten Backrezepten den Mund wässerig zu machen. Sondern mit den Teilnehmern der Aktion ganz reale, selbstgebackene Kekse per Post auszutauschen.

Und da Kekse jetzt nicht so groß und schwer sind, können Foodblogger aus der gesamten EU und Schweiz mitmachen. Die kompletten Details findet man bei Paprika meets Kardamom.

Unabhängig davon werde ich euch in Kürze dann mit Weihnachtsgebäckrezepten beglücken.

Kennt ihr diese Augenblicke im Supermarkt? “Das ist SO bescheuert, das muss ich einfach kaufen!” Bei unserer letzten Einkaufstour landete auf solche Weise diese eigenartige Backmischung in unserem Einkaufswagen.

Und heute habe ich dann Muffins gebacken:

Pink overkill. Schon der Teig war pink. Auf der Verpackung steht “Himbeergeschmack”. Der Teig schmeckte ungefähr genauso überzeugend nach Himbeer, wie dieser allseits bekannte pinkfarbene Hustensaft für Kinder. Irgendwie chemisch. Aber vielleicht schmecken ja die fertigen Muffins besser.

Bislang haben wir uns noch nicht getraut. Wir füttern erst einmal unseren Besuch damit und sehen wie es ihnen bekommt.

Nachtrag: Sie sind weich und sehr süß und schmecken überraschenderweise richtig gut. Aber die Farbe ist wirklich gewöhnungsbedüftig.
Würde ich für Kindergeburtstage empfehlen. Oder für LAN-Partys. Wenn man die einem Haufen Männer von Anfang bis Mitte zwanzig vorsetzt, sollte man die Kamera griffbereit haben. ;)

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