Es gibt da dieses englische Sprichwort. “If life gives you lemons, make lemon cheesecake!” Oder so ähnlich.

Ich bin dann noch einen Schritt weiter gegangen und habe Lemon Curd Cheesecake gemacht. Also eigentlich fing es damit an, dass ich ein Glas Lemon Curd im Supermarkt gekauft habe und das Zeug dann zuhause beim Probieren nicht ganz so dolle fand. Jetzt hatte ich also ein ganzes Glas gelben, zitronigen Aufstrich und was tun? Nigella Lawson wusste Rat (überhaupt eine grandiose Quelle für Süßes aller Art!). Der Kuchen wird nicht gebacken, was meiner Faulheit sehr entgegen kommt und ist in kürzester Zeit fertig. Nur muss man dann ewig warten bis man ihn essen darf…

Lemon Curd Cheesecake

  • 300g Frischkäse
  • 250g Ricotta oder Mascarpone (ich hab Mascarpone genommen, ich kann mir vorstellen, saure Sahne, Schmand oder sogar Joghurt funktioniert auch)
  • 150g Lemon Curd (gekauft oder selbstgemacht, siehe Teil 2)
  • Saft und Schalenabrieb von 2 kleinen unbehandelten Zitronen
  • ca. 10 Kekse, zerkrümelt (das Original verlangt nach “Digestives”, es gibt eine deutsche Sorte namens “Hobbits”, die dem recht nahe kommt)
  • 50g geschmolzene Butter
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 35g und 1 TL Zucker

In einem kleinen Topf den Saft von einer Zitrone mit der Speisestärke glatt rühren. Die Schale von der Zitrone, Lemon Curd und 1 TL Zucker hinzugeben und das Ganze unter Rühren aufkochen. Eine Minute auf kleiner Hitze simmern lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und irgendwo für 20 Minuten kühl stellen.
Währenddessen zerkrümelte Kekse und zerlassene Butter mischen und als Boden in eine passende Form (kleine Springform, Auflaufform, kleine Portionsgläschen o.ä.) pressen.

Frischkäse, Mascarpone (oder Ricotta oder…), den Saft und die Schale der zweiten Zitrone und die 35g Zucker in eine Schale geben und glattrühren. Die Hälfte der abgekühlten Lemon-Curd-Mischung hinzugeben und nochmal verrühren.  Die Creme auf den Kekskrümelboden geben und glattstreichen. Den Rest vom Lemon-Curd-Topping darauf verteilen. Nigella schlägt vor, das Ganze dann auch noch mit einem geeigneten Werkzeug zu einem Marmoreffekt zu gestalten, ich hab mir das gespart, ich fand schlichtes Gelb schöner.

Kühl stellen, am besten über Nacht. Der Versuchung widerstehen bis zum nächsten Tag. Essen und glücklich sein!

 

Musste einfach mal so gesagt werden.

Mein allerliebster Lieblingsautor hat gerade den SFX-Preis gewonnen, für sein Drehbuch zur Dr.Who Folge The Doctor’s Wife. Aus diesem Anlass hat er jetzt ein kleines Dankesvideo veröffentlicht:

Noch Fragen?

via nom nom nom

Tolles Essen für den Winter; macht warm, macht satt, geht einfach. Man kann es vorbereiten, in den Ofen stellen und dort 3-6 Stunden vor sich hin kochen lassen, während man lange Spaziergänge macht oder einen Schneemann baut.

Das Rezept stammt, wie so vieles was wir hier im Hause kochen (und was ich regelmäßig vergesse zu fotografieren) von Jamie Oliver und ist seinem Kumpel Andy, dem Gasmann, gewidmet, den Herr Oliver damit dazu kriegen wollte, seinen Ofen doch mal öfters zu benutzen.

Andy the Gasman’s Stew

  • Öl (Jamie nimmt natürlich Olivenöl)
  • 700 g Kartoffeln, geschält und in 2,5cm Würfel geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, geschält und grob gewürfelt
  • 2 Karotten, geschält und grob geschnitten
  • 2 Stangen Sellerie, grob geschnitten
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1 TL Paprikapulver, scharf (im Original Smoked Paprika = Pimenton)
  • 1 TL getrocknete Chili (optional, ich fands lecker!)
  • Abrieb und Saft einer Orange
  • 800 g Lamm-,Rind-, oder Schweinegulasch (“stewing steak”; ich hab Lamm genommen)
  • 1 Dose Kichererbsen (400g)
  • 2 Dosen geschälte und gewürfelte Tomaten (je 400g)
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Naturjoghurt
  • eine Handvoll frischer Koriander, gehackt

Man braucht einen großen, ofenfesten Schmortopf mit Deckel. Darin, auf dem Herd, 1-2 EL Öl erhitzen, dann die Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Sellerie, sowie Rosmarin, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Chili, Orangenschale und -saft für 1-2 Minuten anschmurgeln, gut umrühren. Fleisch, Kichererbsen und Tomaten zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und soviel Wasser angießen, dass alles gerade bedeckt ist.  Zum Kochen bringen und dann im Ofen weitergaren – 3 Stunden bei 180°C oder bis zu 6 Stunden bei 140°C.

Servieren in Schüsseln, mit einem Klacks Joghurt und gehacktem Koriander bestreut. Dazu gibt es Brot, Fladenbrot oder was ihr sonst so gern mögt. Jamie schlägt vor, das Stew doch mal in einer Tortilla zu servieren. Guten Appetit!

Siehe Überschrift. Ein neuer Trailer für meine Lieblingsserie. “A very small man can cast a very large shadow!” Hachz!

Siehe Überschrift! Klasse gemachtes Video mit Cosplayern, zum Song Raise your Glass von Pink. Ich kriege mich gerade gar nicht mehr ein vor Begeisterung. Besonders umgehauen hat mich ja Kaylee aus Firefly – die sieht wirklich genau aus wie das Original!

 

 

gefunden via Mikey

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