Ich mag Amanda Palmer! Und das nicht erst, seit sie einen meiner Lieblingsautoren geheiratet hat.

Ihr neuer Song ist fast schon Mainstream – wenn man mal von dem schrägen Thema und dem schrillen Video absieht. Aber letztlich geht es in dem Song nur um eines: man selbst zu sein. Auch mit ungewöhnlichen “Frisuren”.
Achtung: NSFW! ;)

Und für diejenigen, die sich jetzt wundern, was die Karte von Tasmanien mit alledem zu tun hat, ein kleiner visueller Wink mit dem Zaunpfahl:

 

Amanda sagt auf ihrem Blog, sie wurde zu dem Lied inspiriert, als ihr eine Bekannte erzählte, in Australien würden Frauen gelegentlich auf die ordinäre Weise mit dem Spruch “Show me your map of Tasmania!” angemacht. In dem Blogbeitrag findet sich übrigens auch der Text.

Ich wünsche euch einen schönen vierten Advent!

Die Jungs können singen oder? Das ist übrigens die Gruppe Straight No Chaser.

Das ist so bekloppt, dass es schon wieder gut ist.

Ich habe jetzt jedenfalls einen neuen Ohrwurm.

Gefunden bei Gilly.

Ge-funden bei der Ricarda und beim Gilly und einfach mal mitgenommen.

Gelesen: I Shall Wear Midnight von Terry Pratchett; bin aber noch dabei.

Gesungen: den Portal Credits Song Still Alive.

Gehört: Musik aus verschiedenen Spielen mit großem Orchester vorgetragen

“Geseriet”: zuletzt True Blood, ist aber schon ein Weilchen her

Gesehen: Scott Pilgrim vs. the World und R.E.D. Am Wochenende. Im Kino. Reingehen, sind beide toll! ;)

Getrunken: Strawberry Fields; lecker Cocktail, mit Erdbeeren aber ohne Alkohol

Gegessen: Nachos mit Hähnchenbrust und Käse überbacken

Gekocht: Kung Pao Huhn

Gefreut: neue Schuhe, yay!

Geknipst: die Reisexplosion in der Küche

Gelacht: heute morgen über die Zellteilung (Meiose) bei LOLcats.

Geärgert: U-Bahn verpasst. 10 Minuten warten. Blöd.

Genäht: …äh… wie bitte?

Gekauft: neue Klamotten, hurra! Endlich nicht mehr rumlaufen als wäre ich aus dem Altkleidercontainer gefallen.

Gespielt: ich habe doch tatsächlich wieder World of Warcraft ausprobiert… *hüstel*

Gefeiert: gestern abend, den Abschied vom Chef.

Gefühlt: Winter is coming…

Wer das Stöckchen mag, darf es sich gerne mitnehmen!

Und noch viel weniger hören.
Alle paar Wochen wird uns irgend ein armer Trottel, dessen Gesangskünste in einer besseren Welt gerade so für die Badewanne ausgereicht hätten, zum “Star” (gerne auch plus frei wählbarem Superlativ) hochstilisiert. Und dieser wird dann auf Anweisung irgendwelcher Marketingexperten von den versammelten Medien so lange durch Fernsehshows und bunt bebilderte Artikel getrieben, bis noch das letzte Konsumschäfchen (Ja genau, ihr da draußen, die ihr solche Sendungen schaut und hinterher noch die CD kaufen geht) brav seine Kohle abgeliefert hat.

Irgendwann ist dann der Höhepunkt überschritten, der aktuelle Supermegahyperstar der Woche wird ein bisschen langweilig. Der Markt ist gesättigt, die Schäfchen gieren nach neuem Futter, mehr als ein paar schnell und billig produzierte Lieder waren ja eh nie geplant, das Marketingkonzept sieht etwas anderes vor, der Produktlebenszyklus neigt sich dem Ende.

Dann geht dem bis dahin krampfhaft aufgeblasenen Starballon mit einem hässlichen kleinen Pupsgeräusch so langsam die heisse Luft aus. Ein paar Wochen später erinnert sich kaum noch jemand an den Namen. Mittlerweile haben wir ja auch mindestens einen, besser noch mehrere neue Supermodelmegastars.
Verdienen tut daran immer nur dieselbe Handvoll Leute, deren Karriere im Wesentlichen genau daraus besteht, immer wieder neue Idioten zu finden, die sich bereitwillig vor Kameras verwursten lassen.

Heute abend ist es mal wieder soweit und einem weiteren dieser künstlich aufgepusteten Ballons geht dann hoffentlich endlich die Luft aus. Es wird wirklich höchste Zeit!

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