Gilly macht eine kleine Umfrage zu Twitter. Da das zu den (wenigen) Diensten gehört, die ich auch gerne nutze, muss ich doch gleich meinen Senf dazugeben:

  1. Wie ist dein Twittername?
    @ninedragons
  2. Hast du einen weiteren Twitter Account oder twitterst du bei einem Gemeinschafts-Account mit?
    Nur den einen.
  3. Wie viele Follower hast du und wie vielen Leuten followst du?
    Schwankt beides zur Zeit zwischen 80-90.
  4. Wie viel Zeit verbringst du  täglich schätzungsweise mit twittern?
    Das läuft irgendwie immer so nebenbei, wenn nicht gerade längere Konversationen stattfinden schätze ich den Zeitaufwand am Tag auf eine halbe Stunde insgesamt.
  5. Benutzt du am PC/Mac ein Programm zum Twittern oder benutzt du die Website von Twitter?
    Ich habe das Echofon-Plugin im Browser.
  6. Twitterst du unterwegs?
    Wenn diese Woche mein Palm Pre ankommt, kann ich dazu endlich stolz “Ja” sagen!
  7. Wenn ja, welchen Client verwendest du auf deinem Handy/Smartphone?
    Das wird dann wohl Tweed.
  8. Unter welchen Bedingungen followst du einem neuen Follower zurück?
    Ich sehe mir seine/ihre Timeline an, ob es ein Spam-Account ist (dann fliegt er raus) und ob mich interessiert, was er/sie so von sich gibt. Wenn das der Fall ist => refollow
  9. Wie findest du die neue Retweet-Funktion von Twitter?
    Da ich nicht über die Twitter-Website twittere, nutze ich die gar nicht.
  10. Benutzt du das Listen-Feature von Twitter?
    Nö, erstens ist es bei der Anzahl meiner Follower gar nicht nötig und ausserdem finde ich es doof, Leute in Schubladen zu sortieren.
  11. Was hältst du von Werbung durch andere User im Twitterstream (z.B. Magpie)?
    Nervt mich.
  12. Gibt es eine Funktion die du bei Twitter vermisst?
    Nach reiflichem Nachdenken: nein
  13. Kannst/magst du einen bestimmten Twitterer empfehlen?
    Ich könnte höchstens ungefähr 50 auf einmal empfehlen. Oder keinen. Auf einen einzigen kann ich mich nicht festlegen.
  14. Hast du noch eine persönliche Anmerkung zu Twitter?
    Ich mag Twitter, weil es so unkompliziert ist. Ich hoffe es bleibt so.

Zu diesem Thema hat Dr. Eckart von Hirschhausen diverse kluge Dinge zu sagen:

Mehr davon gibt es auf seiner Internetseite. Oder falls man eine Karte ergattert.

Gefunden bei Gilly; fand ich so genial dass ich es flugs geklaut habe:

are-you-happy

Jetzt muss ich nur noch rausfinden, was “something” in meinem Falle ist und dann steht dem Glück nichts mehr im Wege!

Heute habe ich endlich mein Wichtelpaket für das Blogwichteln gepackt – übrigens unter großer Anteilnahme meiner Katzen, die total auf Kartons und Knisterpapier abfahren – und schliesslich auf die Reise geschickt. Mal sehen wie es ankommt. ;)

Im Briefkasten fand sich dann auch prompt die Belohnung: ich habe heute auch mein Wichtelpäckchen bekommen. Besonders freut mich, dass ich die Absenderin kenne und sehr gern mag. Ich habe auch schon so eine Ahnung was da drin sein könnte…

wichtel

Die Katzen sind genauso neugierig wie ich und haben sich gleich angeboten, das Päckchen aufzureissen. Das können sie ziemlich gut, wie wir mittlerweile wissen. Aber da müssen sie sich noch ein paar Tage gedulden. Aufmachen darf man das Wichtelpaket leider erst an Weihnachten.

Nicht erschrecken, seit heute habe ich einen Wunschzettel bei den Widgets. Dieser ist in erster Linie für die Leute in meinem näheren Umfeld gedacht.

Ich weiss ja nicht wie es euch mit sowas geht, aber wenn mich jemand fragt “Was wünschst Du dir zu [Geburtstag / Weihnachten]?” dann ist meine Reaktion normalerweise “Äääääääh….??!?” und der entsprechend intelligente Gesichtsausdruck dazu.
Um dieser Schusseligkeit abzuhelfen, habe ich darum einfach mal bei meinem bevorzugten Onlineshop nach Sachen geguckt, bei denen es mich nicht stören würde, sie irgendwann mal in einem Geschenk zu finden. Wie gesagt, für die Leute aus Familie und Bekanntenkreis, welche mir üblicherweise zu irgendwelchen Anlässen Geschenke machen. Alle anderen dürfen diese Liste getrost ignorieren.

Ich fühle mich genötigt, eine solche Erklärung zu schreiben, da mir in letzter Zeit – meistens unangenehm – auffällt, dass viele offenbar ihre Blogs nicht nur betreiben um sich ihrer Umwelt mitzuteilen sondern auch den persönlichen Nutzen zu maximieren. Sprich, mit dem Blog Geld zu verdienen, indem man für eine zahlende Klientel Werbebotschaften veröffentlicht. Oder, gerade jetzt ganz massiv, sich an irgendwelchen Gewinnspielen zu beteiligen, für die man “nur mal eben” einen kleinen Beitrag auf seinem Blog schreiben braucht.

Also mal gelegentlich ist das ja ganz ok. Und ich kann es sogar verstehen, ich würde auch gerne beispielsweise eine WII oder einen iPod gewinnen. Aber wenn ein Drittel der Beiträge in meinem Feedreader nur noch Werbeanzeigen oder Hinweise auf Gewinnspiele sind, dann geht es mir irgendwann auf die Nerven.

Deswegen mache ich konsequenterweise bei so etwas nicht mit, auch wenn es mich, bei bestimmten Sachen, doch mal in den Fingern juckt. Aber ich habe kein Interesse daran, mein Blog zur Werbeplattform zu machen, egal für wen.

In diesem Sinne werde ich mich auch von trnd wieder abmelden. Das ist im Prinzip dasselbe in grün. Wenn ich mal irgendwelche Sachen empfehle, dann weil ich sie selbst entdeckt habe und denke dass man sie teilen sollte, nicht weil ein Unternehmen mich mit der Nase darauf stößt. Und mir kann keiner erzählen, dass seine Beiträge und Blogartikel zu trnd Produkten immer völlig objektiv sind. Der Trick ist, man möchte weiter dabei bleiben, weiterhin kostenlos Produkte erhalten, also jubelt man im Chor mit, sonst wird man ja eventuell aussortiert.

Zum Glück ist mein Blog klein und unwichtig und meine Meinung ist auch weiterhin nicht käuflich.

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