Seine Schäfchen ins Trockene bringen: Home Sheep Home!

März 7th, 2010 Andrea Posted in Games, Internet No Comments »

Das witzige Schaf, das seinen ersten Leinwandauftritt im Wallace and Gromit Kurzfilm A Close Shave hatte, wo man ihm erst die titelgebende Rasur und infolgedessen dann seinen Namen Shaun (klingt gesprochen wie shorn = geschoren) verpasste, hat mittlerweile eine ganz schöne Karriere hingelegt. Inzwischen hat er seine eigene Serie Shaun das Schaf, wo er mit seinen Schafkumpels haarsträubende Abenteuer erlebt. Ja, die Wolle ist mittlerweile nachgewachsen.

Jetzt kann man Shaun und seine Freunde Timmy und Shirley auch in einem gnadenlos niedlichen Browsergame bewundern.

In Home Sheep Home muss man mit den drei Schafen diverse Hindernisse überwinden. Da gibt es Mauern, Abgründe, Falltüren und dergleichen mehr, durch die man Shaun und seine Freunde bugsieren muss. Dabei haben alle drei Schafe unterschiedliche Stärken und Schwächen, die man ebenso wie diverse Hilfsmittel gezielt einsetzen muss um weiterzukommen. Geschick ist dabei ebenso gefragt wie Kombinationsgabe; aber keine Angst, da sich das Spiel auch an Kinder richtet, wird es nie zu knifflig. Ich fand es ein geniales kleines Spiel, mit dem man sich sehr nett die Zeit vertreiben kann und bei dem es dauernd etwas zu Lachen gibt.

Viel Spass!

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Retro Games

Januar 20th, 2010 Andrea Posted in Filme, Games, Internet No Comments »

Passend zum Blogbeitrag von neulich, habe ich dies heute bei den Fünf Filmfreunden entdeckt:

Mehr davon (u.a. Cloverfield und Snakes on a Plane) findet man bei Penney Design.

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Facebook oder was?

Dezember 22nd, 2009 Andrea Posted in Internet 8 Comments »

Ich gestehe, im Herzen bin ich ein Cyber-Einsiedler. Trotz Blog, Online-Fotoalbum, Twitter und dergleichen, fühle ich immer noch ein tiefes Unbehagen, wenn ich private Daten im Internet preisgeben soll. Dass ich beispielsweise gezwungen bin, meine Adresse im Netz zu veröffentlichen, macht mir öfters Bauchweh.
Umso weniger kann ich verstehen, wenn jemand in irgendwelchen Social Media Anwendungen bereitwillig Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adressen, Fotos und andere Daten preisgibt. Wo bleibt denn da die Privatsphäre? Und was passiert mit diesen Daten? Einmal im Internet hat man keine Kontrolle mehr, wohin sie überall verbreitet werden.

Deswegen habe ich auch sehr lange gezögert, mich bei Facebook anzumelden. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass der Nutzen das Risiko überwiegt. Jetzt habe ich es allerdings doch getan, in erster Linie deswegen, weil ich selbst sehen wollte, was es damit auf sich hat – und ohne Anmeldung kann man ja nicht “mal eben reingucken”.

Mein erster Eindruck ist – durchwachsen. Tatsache ist, dass ich beinahe noch während der Anmeldeprozedur die ganze Geschichte abgebrochen hätte. Sobald man sein Benutzerkonto eingerichtet hat, schlägt einem Facebook nämlich schon andere Benutzer vor, die man in seine Freundesliste aufnehmen könnte. Sowas kenne ich ja schon von anderen Anwendungen wie Twitter; hier allerdings hat es mich extrem irritiert. Da stand nämlich gleich als erstes tatsächlich eine Freundin von mir. Die ich seit etlichen Jahren nicht gesehen habe. Es gibt keine offensichtliche Verbindung zwischen uns. Wir haben keinen gemeinsamen Freundeskreis, wohnen nicht mal im selben Land. Dass Facebook offenbar schon so viel über mein Privatleben weiss, dass es mir auf diese Weise alte Freunde präsentieren kann, fand ich extrem unheimlich.

Mittlerweile habe ich mich aber von dem ersten Schock erholt. Ich nehme an, sie hat irgendwann mal nach meinem Namen gesucht oder eventuell hat sie auch ein Foto in ihrem Profil, auf dem ich abgebildet bin. Trotzdem ist das ein schönes Beispiel über die Vernetzung in Social Media Anwendungen. Das Netz vergisst nichts.

Mein erster Eindruck, als ich dann tatsächlich “drin” war – Facebook ist wie Twitter plus seltsame Spielchen. Nachdem ich einige meiner Onlinebekanntschaften als Freunde hinzugefügt hatte (warum kann man da eigentlich überhaupt nicht differenzieren? in der Realität gibt es doch auch etliche Abstufungen?) war meine Startseite unglaublich unübersichtlich. Ein Großteil der Meldungen bestand aus so interessanten Nachrichten wie “XY hat bei Anwendung bla einen überdimensionalen Kirschkuchen gebacken” oder “ABC hat bei Anwendung blub einen rosa Elefanten gerettet”. Nachdem ich herausgefunden hatte, wie ich derlei Belanglosigkeiten herausfiltere, war das Ganze schon etwas freundlicher.

Und in der Tat habe ich über Facebook allein in dieser Woche wenigstens ein Dutzend alte Freunde wiedergefunden, zu denen ich aus verschiedenen Gründen den Kontakt verloren hatte. Das ist schon eine tolle Sache und allein das wäre schon ein Grund, weiterhin bei Facebook zu bleiben. Irgendwie macht es ja auch Spass, auch wenn mir momentan noch nicht ganz klar ist, warum manche Leute so viel Zeit damit verbringen; ich bin allerdings auch nicht wirklich scharf drauf, das herauszufinden und mir eventuell noch so einen Zeitfresser ans Bein zu binden…

Was meine anfänglichen Bedenken zum Datenschutz betrifft, bin ich mittlerweile auch etwas entspannter. Es zwingt mich ja niemand, Daten die ich nicht teilen will, öffentlich bei Facebook einzutragen. Wenn mich jemand kontaktieren möchte, dann kann er das ja über mein Profil dort. Ich behalte also die Kontrolle, was von mir an andere weitergegeben wird. Andere Leute sind da offenbar etwas sorgloser. Dank Synchronisation mit meinem Smartphone habe ich da jetzt Telefonnummern von Leuten in meinem Adressbuch, mit denen ich im ganzen Leben noch kein Wort gewechselt habe, über welches Medium auch immer. Also mir wäre das zu vertrauensselig.

Aber es darf ja jeder nach seiner eigenen Façon selig werden, oder? ;)

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Palm Pre, die zweite

Dezember 17th, 2009 Andrea Posted in Allgemein, Internet No Comments »

Mein neues Smartphone und ich werden so langsam Freunde, scheint mir. Mit der Bedienung komme ich mittlerweile klar, geht alles schon ganz fix. Wenn man das Prinzip erst einmal verstanden hat, findet man die meisten Sachen intuitiv raus. Und für die selteneren Fälle (z.B. wie lösche ich eine Anwendung wieder? wie transferiert man Daten?) gibt es ja auf der Palm Website eine ausführliche Bedienungsanleitung als PDF.

Der Palm Pre liegt sehr angenehm in der Hand, mir scheint, der wurde extra für kleine Frauenhände designed. Diese Theorie würde auch den kleinen Spiegel erklären, der bei ausgezogener Tastatur sichtbar wird.
In ein paar Tests hatte ich gelesen, die Tastatur wäre schwierig oder nur mit Druck herauszuschieben. Das kann ich so nicht bestätigen. Die Tasten sind allerdings winzig, nix für Wurstfinger, aber ich habe damit keine Probleme. Auch die gelegentlich monierte “scharfe Kante” am Tastaturteil stört kein bisschen (wie muss man seine Finger verdrehen, damit man beim Tippen da anstößt?).

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Das Einzige das mir bislang unangenehm aufgefallen war, ist die Abdeckung für den USB-Anschluss. Damit auch nichts das schöne glatte Äußere des Palm stört, ist diese ziemlich nahtlos in die Hülle integriert. Man muss die Tastatur herausschieben, damit man überhaupt drankommt, dann gaaaanz vorsichtig einen kleinen spitzen Fingernagel zwischen Abdeckung und Gerät schieben und dann langsam und mit Gefühl die kleine Abdeckung öffnen. Zuwenig Kraft und sie bewegt sich nicht, zuviel und man reisst sie vermutlich direkt ab. Gut also, wenn man nicht allzu oft eine USB-Verbindung braucht um den Palm Pre aufzuladen (dafür gibt es ja auch den Touchstone) oder Daten mit dem PC auszutauschen.

Daten von anderen Quellen auf den Palm zu bringen, ist supereinfach – wenn man die Daten im Web gespeichert hat. Kontakte von Google Mail und Facebook beispielsweise lassen sich kinderleicht synchronisieren. Wenn man mit dem Web 2.0 noch nicht so ganz Schritt gehalten hat, wird es ein klein wenig umständlicher.
Um die Namen und Telefonnummern von meinem alten Nokia-Handy auf den Palm zu übertragen, musste ich zunächst eine Bluetooth-Verbindung, zwei Programme und ein Google-Mail Konto einrichten, dann die Daten per Bluetooth vom Handy auf den PC ins Outlook (welches ich nur für diese Aktion eingerichtet hatte), von dort wiederum in eine Datei exportieren, diese dann ins Google Mail hochladen – und die Synchronisation mit dem Palm war dann nur noch ein Klacks.

Musik auf den Palm zu bringen war dann wieder kein Problem, USB-Verbindung herstellen, Palm als Laufwerk anmelden und einfach die Dateien vom Computer rüberziehen. Wenn man iTunes benutzt ist es wohl noch einfacher.  Für das Update des Betriebssystems musste ich ebenfalls nur den Download bestätigen und dann für 10 Minuten die Finger von dem Ding lassen.

Bislang finde ich die Bedienung völlig unkompliziert. Der Palm Pre macht Spass. Wenn es jetzt bald noch ein paar mehr Anwendungen gibt, bin ich wunschlos glücklich!

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Das Huhn, das Ei und das Smartphone

Dezember 16th, 2009 Andrea Posted in Internet, dieses und jenes 4 Comments »

Oder: ist denn heute schon Weihnachten?

Mein uraltes Mobiltelefon plus dazugehörigem zu teurem Vertrag ging mir schon etwas länger auf die Nerven. Jetzt habe ich es endlich mal geschafft, meinen Popo hochzukriegen, den alten Vertrag zu kündigen und mir was neues anzuschaffen.
Nach diversen Tarif- und Preisvergleichen entschied ich mich für den Palm Pre mit Vertrag bei O2. Technisch nehmen sich die meisten Geräte die ich verglichen habe nicht wirklich viel, preislich auch nicht. Ausschlaggebend war letztlich, dass ich mich hier nicht auf zwei Jahre festlegen muss sondern die Vertragslaufzeit jeweils nur ein Vierteljahr beträgt. Und der Palm Pre ist wirklich schick. Ein iPhone hätte mir zwar auch gefallen, aber das hätte mich ungefähr das doppelte im Monat gekostet, das war es mir jetzt auch wieder nicht wert.

Nach einigen kleinen Anlaufschwierigkeiten mit dem Versender Hermes – der erste Paketbote fand offenbar unsere Klingel nicht (oder die Aussicht in den dritten Stock zu latschen zu abschreckend; er wäre nicht der erste!), der am nächsten Tag gab meine Daten falsch ein, so dass das Paket erstmal zurück zu O2 ging – habe ich das gute Stück heute tatsächlich erhalten.

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Wie der aufmerksame Technikfreak sofort erkennt, habe ich den Palm plus Ladestation plus dazugehörigem Cover; das gab es gerade so als Bundle zu kaufen. Beim Auspacken bekam ich vor lauter Aufregung ganz zittrige Hände.

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Auspacken, SIM-Karte einlegen, neues Cover dranclipsen war alles überhaupt kein Problem. Endlich mal ein Mobiltelefon, bei dem man an die Innereien herankommt ohne dabei mehrere Fingernägel als Tribut zu zahlen.

Danach wurde es allerdings kurzfristig kompliziert.
Ich habe ja einen neuen Vertrag abgeschlossen, sprich, meine SIM-Karte musste erstmal bei O2 freigeschaltet werden. Allerdings lässt sich der Palm nicht so weit aktivieren, dass man damit die Freischaltung vornehmen kann, weil zur Inbetriebnahme erst einmal eine freigeschaltete SIM-Karte notwendig ist. Das Problem mit der Henne und dem Ei, siehe oben. Zum Glück haben wir ja noch diverse andere Telefone im Haus und ein Anruf bei O2 klärte das Ganze innerhalb weniger Minuten.

Das eigentliche Einrichten war dann wieder ein Kinderspiel. Und dann wurde es echt aufregend, denn ich habe ja noch nie ein Smartphone in der Hand gehabt….

…mehrere Stunden später:
Ich habe jetzt also diverse Anwendungen eingerichtet, die wichtigsten Funktionen gefunden, kann telefonieren, surfen, twittern und was man sonst noch so mit einem Smartphone macht – und die paar kleinen Problemchen, wenn auf einmal z.B. das Bild quer steht und ich nicht weiss wie ich es wieder hochkant bekomme (die Gebrauchsanweisung vom Palm Pre ist nicht wirklich umfangreich), die löse ich auch noch. Bei der Bedienung – Seiten hin und herschieben, vergrößern, schliessen – kam ich mir anfangs vor wie beim Zauberunterricht von Harry Potter. “A swish and a flick!”

Momentan liegt mein neues Spielzeug auf seinem Ladesteinchen und saugt sich mit Strom voll. Da muss man übrigens auch aufpassen; Palm hätte dem Ladegerät ruhig eine kleine Lampe spendieren können, die anzeigt wenn Strom fließt. Ich wunderte mich nämlich dass nichts passierte und stellte dann fest, der aus zwei Teilen bestehende Stecker war offenbar nicht richtig zusammengesteckt. Naja, Kinderkrankheiten halt.

Morgen kriegen wir dann die richtig aufregenden Sachen, Daten vom PC rüberladen und so…

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