Also zunächst mal: ich habe nix gegen den Herrn zu Guttenberg. Soweit es Politiker betrifft, gehört er für mich zu den weniger unsymphatischen.

Ich bin allerdings der Meinung, wer in diesem Land maßgeblich an Recht und Gesetzgebung mitwirken möchte, sollte bitte unter Beweis stellen, dass er selbst sich ebenfalls an Regeln, Maßgaben und Gesetze hält. Also keine Steuern hinterziehen, keine Schmiergelder annehmen und auch keine Doktortitel erschummeln. Und da ist es mir auch schietegal, welches Parteibuch derjenige hat.

Zumal das falsche Zitieren von Quellen in einer Dissertation eben kein Kavaliersdelikt à la „ups, ich habe den Link vergessen!“  ist. Eine Dissertation ist eine wissenschaftliche Arbeit, die ganz genauen formalen Kriterien folgt:

Im Gegensatz zu einer Examens-, Magister- oder Diplomarbeit, die unter Anleitung von Hochschullehrern entsteht und im Regelfall den aktuellen Forschungsstand wiedergeben soll, ist die Dissertation oder Dissertationsschrift eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit. [...]

Eine Dissertation soll belegen, dass der Kandidat selbständig wissenschaftlich zu arbeiten versteht. Sie muss im Regelfall neue Erkenntnisse zu dem gewählten Gegenstand enthalten und methodisch einwandfrei sein. Eine Dissertation ist im Normalfall also eine Forschungsarbeit. Wichtig zum Nachweis der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeiten sind auch die Kenntnis der relevanten Forschungsliteratur, der üblichen Arbeitsweise des Fachgebiets, das Ziehen belastbarer Rückschlüsse sowie die Einbettung der eigenen Arbeiten in den wissenschaftlichen Kontext. [...]

Für Gliederung, Zitate anderer Arbeiten und den formalen Nachweis der Selbständigkeit sind gewisse Formen üblich oder in der Promotionsordnung der Fakultät bzw. des Fachbereichs vorgeschrieben. Betrug (etwa durch Hinzuziehung eines Ghostwriters), ein nachgewiesenes Plagiat oder die auszugsweise Übernahme fremder Texte ohne Quellenangabe kann auch noch im Nachhinein zur Aberkennung des Doktorgrades und ggf. zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Quelle: Wikipedia

Bei einer Doktorarbeit abzuschreiben, ist letztlich genau so, als würde man eine Mischung aus Zucker, Fett und Blumenerde zusammenrühren und sie „Schokolade“ nennen.
Ein essentieller Bestandteil von Schokolade ist nun mal Kakao.
Ein essentieller Bestandteil von wissenschaftlichen Arbeiten ist eben die formal saubere, mit Quellen belegte, wissenschaftliche Arbeit. Wenn man sich da, wissentlich oder aus Schlampigkeit, nicht an die Regeln hält, dann darf es dafür auch keinen Doktortitel geben.

Und ich denke schon, dass man von seinen Politikern fordern sollte, dass sie das, was sie von uns erwarten (nämlich sich an Regeln und Gesetze zu halten) auch selbst vorleben. Sonst können wir ja gleich den Berlusconi aus Italien importieren und uns fortan „Bananenrepublik Deutschland“ nennen…

Also selbst wenn wir mal unterstellen, dass man sowohl als Politiker als auch als Jurist ein eher entspanntes Verhältnis zu so Kleinigkeiten wie Ethik, Moralempfinden und Unrechtsbewusstsein pflegt, ein Jurist der Karriere als Politiker macht also folglich doppelt belastet ist… ABER:

Wenn ich Politiker bin, ein öffentliches Amt anstrebe und so richtig Karriere machen will, dann muss mir doch klar sein, dass meine öffentlich einsehbaren Schriften auch tatsächlich gelesen werden. Und sofern es sich um eine Dissertation handelt, sogar sehr intensiv auseinandergepflückt. Das hat schliesslich Tradition, das ist bei weitem ja nicht die erste Doktorarbeit die auf diese Weise seziert wird, weil ihr Verfasser mittlerweile ein hohes Amt bekleidet.

Also wie dummdreist muss man eigentlich sein, wenn man unter diesen Umständen trotzdem noch lustig aus anderen Schriften abkupfert? Ist ja nicht so als wäre das unter Jugendsünden abzuhaken; das fragliche Schriftstück ist gerade mal vier Jahre alt. Hat er wirklich gedacht, er kommt damit durch? Und was sagt das über ihn aus? Dass er sich selbst für unangreifbar und den Rest der Welt für Idioten hält?

Setzen, Sechs!

Hurra, ich habe im Lotto gewonnen! :-x

Sitz des Präsidenten
Internationale Förderung der Einkommensverteilung
[Adresse entfernt]

Offizielle Presseerklärung zu den Einnahmen.

Wir freuen uns, sie können auf die Liste der Gewinner kommunizieren INTERNATIONAL LOTTO / LOTTO BONO Programm erschienen, mitorganisiert World
Tourism Organization / Spanish Ministerio de Tourismo. Du einige offizielle Liste der Gewinner erschien wieder auf 27th.JAUARN.2011. Ihre E-Mail war los mit dir Nummer: 000442002 und die Seriennummer: 2113-09 registriert versucht. Das Gurgeln Zahlen 10-16-25-41-46, haben in der zweiten Kategorie gewann.
Sie sind damit Gewinner (€ 650.000,00) Die Summe ist ein Ergebnis der Gewinnausschüttung. € 25,257,690,00. Die Summe wurde um 27 Gewinner aus der Kategorie glieichen geteilt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Der Gewinn wird mit einem Security-Unternehmen und Namen in ihrer versichert. keine Komplikationen bei der Abwicklung der Barmittel. Weil wir sie bitten, diese offizielle Mitteilung, diskret Deal ist ein Teil unserer Sicherheitsprotokoll garantiet sie einem reibungslosen Betrieb.

Alle Gewinner werden per Computer von 45.000.00 Name und E-Mails aus allen Ländern der Europäischen Union werden als Teil unserer internationalen
Förderprogramms ausgewählt, die wir halten einmal im Jahr. Kontaktieren Sie Ihren Anspruch-Agent.

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Bitte denken Sie daran keinen Gewinn muss bis zum 26. anspruchsvoll sein. FEBRUAR.2011. Login Jede Forderung nicht gestellt Einkommen verfallen und
gehen Sie zurück zum Ministerio de Economía y Hacienda Bitte auch an die 5% ihres Gewinns an den Security-Unternehmen GRUPO BILBAO SEGUROS SL geht. Die 5% wird erst nach Eingang der Gewinne fällig seit dem Gewinn in ihrem Namen versichert ist.
Bitte füllen Sie den untenstehenden Tabellen und senden Sie es an Ihren Ansprechpartner (xxxx@gmail.com)

1. NAME :……………………
2. FAMILIENNAMEN :……………
3. ADRESSE :…………..
4  PLZ: ……………………………..
5. CITY ………………..
6. Nationalität :……….
7. BERUF :………
8. GEBURTSDATUM :………
9. SEX :…………….
10.TELEFON: ……………..
11.MOBIL: ……………
12.FAX: …………………………………..
13.E MAIL: ………………………………………..

Zahlung
(A) Banküberweisung (b) beglaubigte überprüfen

NAME DER BANK :…………………………

BANKKONTO :………………………………………

Bankleitzahl……………SWIFT…………..CODE
:………………………
BANK………………………Addresse…………………………………

Die oben genannten Anforderungen sind erforderlich
Gluck Wunsch wieder.
Mit freundlichen Grüßen,
Mrs.Grace Smith

Es begab sich zu der Zeit, als ich noch bei einem Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt war. Deren hochprofessionelle Personalabteilung es leider nicht immer schaffte, das Gehalt auch pünklich zu überweisen. Kann ja mal vorkommen.

Wenn gleichzeitig aber dann Miete und allerlei Rechnungen per Lastschrift vom Konto abgebucht werden, kommt es da gelegentlich auch mal zu Rücklastschriften. Kann ja auch mal vorkommen.

Besonders ärgerlich war in dem Zusammenhang natürlich wieder die anschließende Mahnung meines Mobilfunkanbieters. Die berechnen das Handy und die Telefonkosten auf separaten Rechnungen und die Ratenzahlung für das Telefon war nun zurückgebucht worden. Auf eine Rechnung von zwanzig Euro schlugen sie folglich flockige siebzehn Euro Mahngebühren auf. Nicht ganz die feine englische Art und wohl auch rechtlich nicht ganz unumstritten, aber ich dachte, bevor ich mich wegen siebzehn Euro jetzt mit dem Laden anlege, bezahle ich mal lieber.

Das ist mehrere Monate her und seither habe ich nie wieder etwas von dieser Sache gehört. Bis zu diesem Wochenende.
Da bekam ich eine “letzte Mahnung” der Rechtsabteilung besagten Unternehmens, dass man mir aufgrund fehlender Zahlungen meinen Ratenvertrag kündige und somit der komplette Restbetrag für das Telefon in Höhe von *hust* Euro sofort fällig würde.

HÄÄÄÄÄ?

Eine Überprüfung meiner Kontoauszüge ergab, dass nach meiner damaligen Zahlung nie wieder der monatliche Lastschriftbetrag von meinem Konto abgebucht wurde. Ich nahm mir daraufhin das damalige Mahnschreiben – wohlgemerkt das einzige, was ich erhalten hatte – nochmal vor. Hätte ja sein können, dass da steht, dass sie bei einmaliger Rücklastschrift das Lastschriftverfahren einstellen und ich das übersehen habe. Stand aber nicht da.

Folglich ging ich davon aus, dass es sich nur um ein Versehen handeln könne und rief heute dort an. Ein langes Telefongespräch und zweimaliges Weiterverbinden später hat man mir nun folgendes erklärt:

  • Sobald es einmal zu einer Rücklastschrift kommt, stellt das Unternehmen tatsächlich die Lastschriften ein.
  • Das brauchen sie mir nicht gesondert mitzuteilen, weil es ja so in den AGB steht.
  • Sie brauchen auch keine weiteren Mahnungen zu schicken. Da es sich um einen Ratenvertrag handelt, ist der Schuldner (sprich, der Kunde, also ich) automatisch im Verzug. (§ 286 Abs. 2 BGB, wen’s interessiert).

Ich habe mir dann nochmal die AGB angesehen und festgestellt: nein, das steht da keineswegs so. Erstens steht da nur, dass bei Rücklastschriften eine Mahngebühr erhoben wird, aber nichts davon, dass damit das Lastschriftverfahren automatisch eingestellt wird. Zweitens hätte man mir laut AGB eine zweiwöchige Frist zur Begleichung der ausstehenden Beträge einräumen müssen, bevor man den Vertrag kündigt.

Jetzt überlege ich, ob ich da morgen nochmals anrufe (nochmal stundenlang in der kostenpflichtigen Warteschleife) und das richtig stelle oder ob ich einfach sage, weg mit Schaden und die geforderte Summe bezahle um die Geschäftsbeziehung mit dieser Firma möglichst schnell zu beenden.

Denn selbst wenn das gesamte Vorgehen völlig in Übereinstimmung mit geltenden Gesetzen geschieht – ich finde es ausgesprochen schäbbig, seine Kunden so zu behandeln. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus.

Und demzufolge werde ich auch meinen – von der ganzen Aktion ja nicht betroffenen – Mobilfunkvertrag mit dem Unternehmen kündigen. Weil, Firmen die mich schäbbig behandeln, möchte ich mein Geld dann doch lieber nicht aufdrängen.

Ein neuer Monat, eine neue Paradepower. Im Februar möchte Missy von uns wissen, wie wir es mit dem Thema Wellness & Beauty halten.

• Wie viel Zeit braucht ihr morgens im Bad?
Das kommt sehr auf die morgendliche Verfassung an; ich bin eine Schlafmütze und laufe vor ca. neun Uhr morgens komplett auf Autopilot. Auf sehr langsamem Autopilot. Je nach Programm (Haare waschen? Schminken?) und Wachzustand zwischen einer halben und einer Stunde würde ich sagen.

• Was gehört bei euch einfach dazu? Zack, duschen, föhnen, raus – oder drei Stunden intensive Körperpflege?
Ebenfalls sehr unterschiedlich. Duschen auf jeden Fall, ohne Eincremen geht es bei meiner trockenen Haut auch nicht. Zahnpflege muss natürlich auch sein. Jeden Tag Haare waschen ist bei meiner Haarlänge keine gute Idee und schminken tue ich mich je nach Tagesform. Am Wochenende kann ich auch ungeschminkt einkaufen gehen, meine Umwelt muss das abkönnen. Ich bin allerdings auch in der Lage, mehrere Stunden im Bad zuzubringen, wenn mir grad nach ausführlicher Schönheitspflege ist. Das aber eher nicht morgens früh.

• Was für Produkte benutzt ihr oft und könnt ohne einfach nicht leben?
Wie oben schon erwähnt, Duschgel, Shampoo & Conditioner für die Haare,  Creme / Lotion für Gesicht und Körper – alles vorzugsweise Naturkosmetik und ganz wichtig: ohne Silikon. Damit kann man Fugen im Bad abdichten; gerüchtehalber gibt es auch noch andere Einsatzgebiete. Jedenfalls schmiere ich es mir nicht in die Haare.
Das wäre das Minimalprogramm, da kommen dann regelmäßig noch so Sachen wie Fußpflege, Handcreme, dekorative Kosmetik usw. usw. dazu.

• Gönnt ihr euch auch mal entspannende Dinge wie eine professionelle Massage oder einen Wellnesstag?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich es nicht als besonders entspannend empfinde, wenn mir eine fremde Person auf eher intime Weise, wie z.B. bei Massage oder Fußpflege auf die Pelle rückt. Da investiere ich lieber Geld in gute Pflegeprodukte und mache diverserlei Schönheitsprozeduren gemütlich allein zu Hause. Ganz wichtig ist Baden; für meine Wohnung habe ich mich unter anderem entschieden, weil sie ein wirklich tolles Badezimmer mit Wanne hat. Passend dazu habe ich zum Beispiel ein Schaumbad, was total lecker nach Schokolade duftet.
Schokolade, die nicht dick macht – was will man mehr?

• Wie viel Geld gebt ihr im Schnitt für Pflegeprodukte aus?
In welchem Zeitraum? Also wenn ich noch dekorative Kosmetik dazurechne, dann sind es im Schnitt so um die zwanzig bis fünfundzwanzig Euro im Monat schätze ich. Das Zeug hält schliesslich eine ganze Weile und ich kaufe eigentlich immer dieselben, bewährten Sachen nach und teste selten wild in der Gegend herum. Empfindliche Haut mag keine Experimente…

• Zeigt uns ein Foto von den Dingen, die ihr täglich/oft benutzt. [optional]
Och nö, dann sieht das nur aus wie eine Schleichwerbung eines beliebten Drogeriemarkts mit zwei Buchstaben… Aber von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist fast alles was ich benutze Naturkosmetik. ;)

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