Projekt 52: Wärme

März 9th, 2010 Andrea Posted in Blog, Fotografie No Comments »

In den letzten drei Wochen habe ich das Projekt 52 ein bisschen vernachlässigt. Das hole ich aber in den nächsten Tagen nach, bevor ich noch völlig ins Hintertreffen gerate.

Das Thema der achten Woche war Wärme.

Angesichts des Dauerwinters draussen, musste ich das Wort erst einmal im Lexikon nachschlagen. Nein, o.k., das war etwas übertrieben. Aber irgendwie fand ich es auch doof, ein Foto von meinem Heizkörper oder meinem derzeitigen Standard-Accessoire, der Wärmflasche, zu machen. Das war letzten Endes auch gar nicht nötig, denn schliesslich komme nicht ich alte Frostbeule aufs Foto, sondern Richard. Und der braucht keine Hilfsmittel, er ist auch sonst ein heisser Typ, wie folgendes Bild beweist:

Fragt mich jetzt bitte nicht, wie er solche Temperaturen entwickeln kann, wo er doch A. untot und B. aus Plüsch ist. Das geht garantiert nicht mit rechten Dingen zu. Aber bei Hexenmeistern sollte man keine allzugroße Neugier für Details an den Tag legen, da werden sonst leicht mal “berühmte letzte Worte” draus…

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Das Kind in Dir – Trickserien

März 5th, 2010 Andrea Posted in Blog, dieses und jenes 1 Comment »

Und weiter geht es mit dem Blogprojekt von Heuni, bei dem wir uns in die eigene Kindheit zurückversetzen dürfen. Mein Beitrag kommt auf letzten Drücker, aber besser spät als nie!

Das Thema für den zweiten Abschnitt lautet Trickserien.

Irgendwie war mir immer so, als hätte ich in meiner Kindheit nicht allzuviel Zeit vor dem Fernseher verbracht. Dafür war ich dann sehr erstaunt, wie viele Trickserien mir nach einigem Nachdenken einfielen.

Meine früheste Erinnerung ist sicherlich die an den kleinen Maulwurf. Den gab es damals im Rahmen der Sendung mit der Maus. Was habe ich ihn geliebt! Und sein Weinen ist auch heute noch genauso herzzerreissend wie damals.

Weitere Trickserien die ich als Kind gerne gesehen habe, waren beispielsweise Calimero, Die schnellste Maus von Mexiko, Herr Rossi, Wickie und die starken Männer, Captain Future, Biene Maja, Heidi, Paulchen Panther, alle Folgen der Es war einmal… Reihe und natürlich Grisu, der kleine Drache. Ich bin meiner Umwelt mit dem Ausruf “Ich werde Feuerwehrmann!” damals ganz schön auf die Nerven gefallen.

Eine meiner absoluten Lieblings-Trickserien kam allerdings erst heraus, als ich strenggenommen schon kein Kind mehr war: Alfred J. Kwak. Bei der ersten Folge hatte ich anfangs nur reingeschaut, weil ich als Kind die Serie Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen sehr gemocht hatte und jetzt neugierig war. Das hielt mich allerdings keineswegs davon ab, bereits in der zweiten Folge Rotz und Wasser zu heulen, als Alfred seine Familie verlor und ab da keine Folge mehr zu verpassen. Für mich eine der schönsten Kinderserien der letzten Jahrzehnte.

Aber eigentlich habe ich ja gar nicht so viel ferngesehen… ;)

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In der Höhle

März 1st, 2010 Andrea Posted in Blog, Computer 9 Comments »

Auf dem notebooksbilliger.de Blog hat der Caschy zu einer netten Blogparade aufgerufen. Er möchte wissen wie bloggt ihr? Wie schaut euer Schreibtisch und eure Peripherie aus?

Ich gebe zu, ich stehe total auf diese Schreibtisch-Sammlungen! Deswegen mache ich auch hier gerne mit. Obendrein gibt es auch noch etwas zu gewinnen und zwar einen neuen Computer der Firma GIGABYTE. Auch wenn ich meinen eigenen Computer heiss und innig liebe, ich würde mich nur der Form halber ein bisschen zieren, denn das ist schon ein ziemlich leckeres Gerät was da verlost wird.

In jedem Falle, das hier ist Die Höhle, wo der ganze Blödsinn auf diesem Blog verzapft wird. Der Quell der Freude. Die Wurzel allen Übels. Der Hort des…   naja, seht selbst:

Tja, nix Notebook, wir bloggen nicht mobil. Stattdessen stinknormales 19″ TFT und ebensolche Tastatur (gelegentlich träume ich doch noch von der G15) und meine geliebte G5-Maus mit etwas grösserem Auslauf, da ich beim Zocken eher zu den Grobmotorikern gehöre. Die winzigen Boxen sind zwar nicht grade High-End, haben aber den Vorteil, dass man ohne großes Gefummel auf die Schnelle mal ein Headset inklusive Mikro anschliessen kann. Die Teetasse gehört ebenso zur Standardausstattung auf dem Schreibtisch wie der Kater, beide haben aber leider keinen USB-Anschluss. Ja, die Farbgebung in der Höhle ist absichtlich so girlie. Ich stehe dazu.

Dieses Schätzchen befindet sich dann unter dem Schreibtisch. Ich bin einigermaßen stolz darauf, da selbst konfiguriert und zu großen Teilen auch zusammengebaut. Nix von der Stange. Das Gehäuse ist ein Thermaltake Soprano DX und unter der Haube hat es einen Dualprozessor AMD Athlon64 X2 5000+, außerdem 4GB RAM, 500GB Festplatte, eine NVIDIA Geforce 8800GTX und diversen netten Kleinkram. Der Computer hat in dieser Konfiguration auch schon wieder mehr als zwei Jahre auf dem Buckel, aber für aktuelle Spiele à la Dragon Age Origins ist er noch völlig ausreichend. (Ich zocke ja eh keine Shooter und dergleichen.) Für’s reine Bloggen wäre das auch eine etwas überkandidelte Schreibmaschine.

So sieht jedenfalls mein Lieblingsplatz aus. :)

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Happy Birthday, mrs. steph!

Februar 2nd, 2010 Andrea Posted in Blog, dieses und jenes 2 Comments »

Heute ist ein besonderer Tag: mrs. steph, Angestellte der Katzenmafia und kreativer Kopf hinter stephness.de wird süße 23 Jahre alt!

Wir wünschen Dir zu deinem Geburtstag alles Liebe und Schöne, viel Gesundheit für die ganze Bande und alles was Du dir sonst noch so wünschst! :)

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Das Kind in Dir – Spielzeug

Januar 31st, 2010 Andrea Posted in Blog 1 Comment »

Auf dem Blog von Heuni habe ich eine Aktion gefunden, bei der ich mich gerne beteiligen möchte. In regelmäßigen Abständen gibt es Stichworte, die alle mit dem Thema Kindheit zu tun haben und bei denen man zu seinen eigenen Erinnerungen einen Beitrag bloggen kann. Details siehe bitte bei der Projektbeschreibung.

Das Thema für den ersten Abschnitt heisst Spielzeug.

Das erste, was mir zu diesem Thema in den Sinn kam, war mein alter Teddybär. Er war kein besonders schöner Bär, dunkelbraun, schon sehr abgewetzt und ein Ohr fehlte auch. Aber ich liebte ihn heiß und innig. Bei Verabredungen zum Spielen war mit ihm, ganz im Gegensatz zu den edlen Spielsachen mit Knopf im Ohr, natürlich kein Eindruck zu machen. Dennoch nahm ich ihn gelegentlich mit.

Das wurde ihm eines Tages zum Verhängnis. Irgendein anderes Kind wollte mich ärgern, nahm mir den Bären einfach weg – ich war damals fünf oder sechs und das kleinste und schwächste Kind weit und breit – und warf ihn anschliessend in hohem Bogen auf ein angrenzendes Garagendach. Trotz sofort angerücktem Rettungskommando in Form meines Vaters konnten wir den Bären nicht wieder vom Dach holen. Mein Vater versprach mir, am nächsten Tag würden wir mit einer Leiter wiederkommen und wir gingen nach Hause.

In dieser Nacht gab es ein schweres Gewitter, mit heftigem Regen. Als wir am nächsten Tag nachsahen, war der Bär nicht mehr da. Ich fand ihn einige Wochen später, ein völlig unkenntlicher Klumpen Plüschreste und Füllmaterial, den ich aus dem Abflußrohr der Garage barg und schliesslich im Garten beerdigte.

Es gab nie wieder einen Teddy wie ihn.

Danach waren Spielzeuge lediglich leblose Gegenstände, mit denen man sich die Zeit vertreiben konnte. Zuhause spielte ich am liebsten mit Legosteinen oder mit meinen Matchboxautos. Die dazugehörige Autorennbahn konnte man aus billigen Kunststoffschienen zusammenstecken, was ich allerdings eher selten tat. Meistens fuhren die Autos einfach auf dem Boden und eventuell anwesenden Erwachsenen unter die Füße.

Ein paar Jahre später bekam ich dann zu Weihnachten auch noch eine richtige elektrische Rennbahn, auf der man tatsächlich Rennen gegeneinander fahren konnte. Dummerweise war diese Bahn so groß und nahm so viel Platz weg, dass wir sie nur selten aufbauten.

Mit dem typischen Mädchenspielzeug wie Puppen und insbesondere Barbiepuppen, hatte ich es nicht so. Ich besaß zwar einige, trug sie auch artig zu Spielverabredungen mit anderen kleinen Mädchen mit mir herum, aber meistens fand ich das eher langweilig und suchte mir bald etwas anderes zum Spielen.

Sehr viel mehr begeistern konnte ich mich für den Fußball, den ich von meinem Vater bekam. Aus richtigem Leder und mit einer Pumpe, falls ihm mal die Luft ausgehen sollte. Hatte man mir bis dahin in der Straßenmannschaft wenn überhaupt den ungeliebten Platz des Torwarts zugestanden, so durfte ich mir jetzt aussuchen, was ich spielen wollte.

Bei schlechtem Wetter holte ich entweder meinen Malkasten hervor oder las ein Buch. Die Kinderabteilung der Bibliothek bei uns hatte ich mit zwölf Jahren größtenteils durchgelesen.

Viel lieber noch als mit Spielsachen beschäftigten wir uns allerdings damals damit, seltsame höhlenartige Gebilde aus allem was wir dazu finden konnten zu bauen, diese als Clubhaus zu deklarieren und uns allerlei haarsträubende Mutproben auszudenken, die man bestehen musste um Mitglied dieser elitären Gruppe zu werden. Ich habe damals mehr als einen Regenwurm verspeist und bin von diversen Bäumen gefallen. Ich war eins jener Kinder, mit ständig zerrissenen Hosen, aufgeschürften Knien, völlig verdreckt aber glücklich über bestandene Abenteuer. Ob das nun Frösche fangen oder Staudämme bauen war, damit konnte kein Spielzeug der Welt mithalten.

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