So allmählich ist meine neu erworbene Erkältung auf dem Rückzug. Noch gehe ich allerdings meiner Umwelt regelmäßig mit Husten auf die Nerven. Wobei das ganz eigenartigen Gesetzmäßigkeiten zu folgen scheint.
Bin ich allein auf weiter Flur, niemand da, den es stören könnte, ist auch der Hustenreiz komplett abwesend. Aber je mehr Leute anwesend sind und je kleiner der Raum, auf dem man sich gemeinsam aufhält, umso schlimmer wird der Husten.
Das kann ich jeden Tag mindestens zweimal testen. Kaum sitze ich in der U-Bahn, beginnt auch schon das leichte Kratzen im Hals. Schaffe ich es nicht, innerhalb der nächsten zehn Sekunden ein Hustenbonbon einzuwerfen, bin ich auf jeden Fall dazu verdammt, in den nächsten Minuten einen kinoreifen Hustenanfall zu erleiden. Sehr zur Freude sämtlicher Mitreisenden, die einen mitleidig bis vorwurfsvoll anstarren.
Das Phänomen ist umso schlimmer, je enger die ganze Angelegenheit ist. Am Wochenende auf der Fahrt nach Sachsen im vollbesetzten Auto habe ich einen 1A Hustenanfall inklusive tränender Augen, keine Luft mehr kriegen und blau anlaufen hingelegt.
Soll nochmal einer sagen, Psychosomatik gibt es nicht…











Husten finde ich schlimmer als Nase. Das ist so anstrengend
Das mit dem Anfall war sicher nicht witzig. Gut, dass Du ihn überstanden hast. Weiterhin gute Besserung wünsche ich Dir.
LG
Danny
Das erinnert mich an die Kirchbesuche früher. Ich bekam immer Lachanfälle … und hab mich dann in Mamas Armbeuge gekuschelt. Ich weiß gar nicht mehr, was ich so lustig fand. Wahrscheinlich hat das Bewusstsein gereicht, auf keinen Fall lachen zu müssen. Das ist so wie mit dem rosa Elefanten: “Denk auf keinen Fall an einen rosa Elefanten!” Was siehst du jetzt vor deinem geistigen Auge? Na? Richtig!
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