Die Vorgeschichte: vor ein paar Tagen bekam ich die Information, dass ein Kater aus demselben Wurf wie Leon mit HCM diagnostiziert worden ist. Da es sich um eine (bei Maine Coons übrigens recht häufige) erbliche Herzerkrankung handelt, musste natürlich Leon ebenfalls vorsorglich untersucht werden.
Die einzige Methode, die Erkrankung zweifelsfrei festzustellen, ist ein Ultraschallscan des Herzens. Da unser Tierarzt hier im Ort diese Untersuchung nicht durchführen kann, durften wir heute also nach Chemnitz gondeln. Eine Stunde hin, eine zurück und das bei diesen Temperaturen. Leon war begeistert.
Um es kurz zu machen, auch bei ihm zeigen sich erste Anzeichen einer sogenannten Hypertrophie. Das heisst, sein Herzmuskel ist an einigen Stellen leicht verdickt. Konkret bedeutet das für uns, er wird nicht irgendwann in absehbarer Zeit tot umfallen, er braucht auch noch keine Medikamente oder dergleichen, aber das muss trotzdem im Auge behalten werden, ob es sich verschlimmert. In einem halben Jahr sind wir deswegen wieder zum Ultraschall angemeldet.
Leon hat sich übrigens wieder wie ein kleiner Katzenheld benommen; er war zwar von der ganzen Prozedur wenig begeistert, hat aber alles relativ entspannt über sich ergehen lassen und kaum waren wir wieder draußen aus der Praxis guckte er schon wieder ganz kregel in der Gegend herum. Auf dem Rückweg war er auch deutlich relaxter als auf dem Hinweg. Ich frage mich des öfteren, wie viel eine Katze wohl von den Umständen mitkriegt?
Alles in allem keine tolle Nachricht, aber es könnte schlimmer sein.

Total vernetzt!