Wenn man erstmal mit Bento angefangen hat, sammelt sich im Laufe der Zeit ganz schön viel Zubehör zusammen, wie man hier und hier erkennen kann. Nicht nur die Boxen selbst, sondern auch kleine Behälter, Silikonförmchen, kleine Deko-Piekser, Bento-Gras oder Trennblätter, Ausstechförmchen und so weiter und so fort.

Das meiste von diesem Zeug ist ausserdem – passend zum Bento – klitzeklein, geht in normalen Schränken und Schubladen gerne mal verloren oder liegt irgendwo im Weg herum. Ordnung muss her. Bislang hatte ich mein Bentozubehör in zwei kleinen Schubladen in der Küche; dort sammelte sich aber auch alles unsortiert und das gab immer ein heilloses Gewühle. Vor allem morgens um sieben, wo ich alte Eule noch kaum aus den Augen gucken kann und froh bin, wenn beim Gemüse schnippeln alle Extremitäten dranbleiben.

Aber dieses Elend hat ab sofort ein Ende. Ich präsentiere hiermit (stolz wie Oskar!) mein neues Bento-Schränkchen:

Das ist ein Mini-Schubladenschrank, den es für kleines Geld im Baumarkt gab und den ich im Verlauf von zwei Wochenenden ein bisschen bunter gestaltet habe. Ein Nachmittag ging für die weiße Grundierung drauf; die Blumen und Schmetterlinge habe ich dann mit Bleistift vorgezeichnet und heute mit Farbe und einem dünnen Pinsel ausgemalt. Ursprünglich wollte ich es ja ein bisschen konservativer gestalten, aber dann ist der Frühling mit mir durchgegangen. Jetzt gefällt es mir richtig gut.

Und in den kleinen Schubladen kann ich jetzt wohlsortiert mein ganzes Zubehör unterbringen. Eventuell muss ich oben für die Boxen noch eine Art Reling anbringen, unter der Arbeitsfläche steht nämlich unsere Waschmaschine und wenn die schleudert, fangen die Boxen an zu wandern.

Und falls ich irgendwann noch mehr Boxen bekomme, muss ich vermutlich anbauen. ;)

Ein Stöckchen das ich jetzt schon auf verschiedensten Blogs gesehen habe, aktuell gerade bei Token auf dem Bento Lunch Blog. Es geht darum, seine sechs Lieblingslieder aus Filmen und Serien zu nennen.

Da wirds bei mir schon schwierig, da ich ein ausgesprochener Fan von Soundtracks und auch von Songs in Filmen bin. Wenn ich damit erst einmal anfange, höre ich so bald nicht wieder auf. Trotzdem habe ich mal versucht, querbeet ein paar Sachen zusammenzustellen, die mir gefallen.

Den Anfang machen die 80er Jahre, wo es ein paar wirklich grandiose Filme und dazugehörige Songs bzw. Soundtracks gab. Hier zum Beispiel der Titelsong aus dem Film Back to the Future, Huey Lewis and the News mit Power of Love:

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Ein Ohrwurm erster Güte war auch der gleichnamige Song von Ray Parker Jr.  zum Film Ghostbusters:

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Ein Soundtrack, den ich ohne Zögern als “episch” bezeichnen würde, ist Out of Africa von John Barry:

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Stellvertretend für all die fantastische Filmmusik die John Williams über die Jahre komponiert hat, hier das Indiana Jones Theme:

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Aus einer ganz anderen Richtung, aber nicht weniger episch, kommt die Filmmusik von A.R. Rahman (der letztes Jahr für den Sountrack zu Slumdog Millionaire den Oscar gewann), für den Film Mumbai:

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Dann gibt es natürlich noch Filme, in denen gesungen wird. Da fallen mir als erstes die Disney-Filme ein und mein allererster Ohrwurm aus einem Film war folgerichtig dieser:

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Ein anderer Disney-Song, der mir gut gefällt, ist I’ll Make a Man Out of You aus Mulan. Hier mag ich allerdings die chinesische Version (na, wer von euch wusste, dass Jackie Chan auch singen kann?):

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Aus der Abteilung “Schauspieler, die singen können” haben mich auch Ewan McGregor und Nicole Kidman in Moulin Rouge schwer beeindruckt:

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Ich weiss, es sind jetzt schon mehr als sechs Songs. Aber das war gerade mal ein kleiner Ausschnitt von Filmmusik die mir gefällt. Das ganze Thema Bollywood habe ich beispielsweise dezent umgangen, das würde allein für einen Blogpost ausreichen. Beispielsweise bei Liedern wie Deewangi Deewangi aus dem Film Om Shanti Om kann ich nur schwer meine Füße stillhalten.

Dann wiederum gibt es Musik, bei der ich regelmäßig zu einem kleinen, tränenfeuchten Häuflein auf dem Sofa werde. Pippins Song aus Return of the King ist so eines; beeindruckend auch die Tatsache, dass der Darsteller Billy Boyd das Lied selbst geschrieben hat und zwar relativ spontan von einem Tag auf den nächsten. Im Drehbuch war ursprünglich gar kein Lied vorgesehen.

Wie oben schon geschrieben, ich mag Filmmusik und wenn ich erst einmal damit anfange, höre ich so schnell nicht wieder auf. Darum mache ich an dieser Stelle auch erst einmal Schluss (und vielleicht einen Fortsetzungsroman daraus). ;)

Wer das Stöckchen mag, darf es sich wie immer einsammeln.

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