Ich habe schon seit Ewigkeiten mit der Idee gespielt, doch mal eine Fastenwoche einzulegen. Die vielen begeisterten Berichte, die ich zu dem Thema gelesen habe, spielten bei der Entscheidung ebenso eine Rolle wie die Möglichkeit, dass Fasten eventuell eine positive Wirkung auf ein paar körperliche Probleme von mir haben könnte. Versuch macht klug, also habe ich irgendwann einfach gesagt, ich mache das jetzt.
Bei der Methode habe ich mich zunächst für Master Cleanse entschieden. Sah einfach und unkompliziert aus, da kann man nicht viel verkehrt machen. Dachte ich. Na gut, ich bin Anfänger und Anfänger machen Fehler. Ich besorgte mir also die nötigen Zutaten – Zitronen, Ahornsirup, Cayennepfeffer, Abführtee aus der Apotheke, Meersalz hatte ich sowieso zu Hause. Nach einem Tag an dem ich eher leicht gegessen hatte (also ein ziemlich durchschnittlicher) machte ich mir abends brav mein Beutelchen Abführtee und dann ging es los.
Tag 1
Morgens früh also nach Anleitung Zitronen ausgepresst, Zitronensaft mit Ahornsirup und Cayennepfeffer gemischt, mit Wasser aufgefüllt und diese Limonade dann getrunken. Nicht übel. Allerdings auch nicht so toll, dass ich mich gerne ausschliesslich davon ernähren würde. Leider sieht die Master Cleanse Kur genau das vor, sechs Gläser von dieser Mischung am Tag, ansonsten nur noch Wasser und ungesüßten Kräutertee. Da ich sowieso jeden Tag wenigstens zwei Liter Kräutertee trinke und nicht viel anderes, ist wenigstens dieser Teil unproblematisch.

Total vernetzt!