Man nehme: die Reste eines spontanen indischen Gelages vom Vortag, eine nagelneue Bento-Box, eine sturmfreie Bude, ein gemütliches Sofa und einen Bollywood-Film nach Wahl. Fertig ist der perfekte Feiertag!

Hier habe ich unsere neue Eulen-Box eingeweiht. Da geht ganz schön was rein!

Oben: Basmatireis und Hähnchen Korma Curry.
Unten: indischer Gurkensalat, ein paar Physalis, ein Mini-Windbeutel und eine kleine Portion Mango-Lassi.

Guten Appetit!

Manche Sachen isst man gerne, um andere macht man lieber einen Bogen. Gurkensalat ist normalerweise letzteres. Insbesondere die germanische Variante, die einem gern als Beilage in gutbürgerlichen Restaurants unterkommt, schlaffe Gurkenscheibchen die in einer Essig-Öl-Marinade mit Dill herumdümpeln. Schlimmer ist da eigentlich nur noch dieser sogenannte Salat mit grünen Bohnen aus der Dose. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls bin ich kein großer Freund von Gurkensalat oder von Salatgurken generell.
Mit Ausnahme von diesem Salat. Nach dem bin ich süchtig! ;)

Raita – Indischer Gurkensalat

  • 1/2 Salatgurke
  • 250 g Naturjoghurt (ich nehme 1,5% Fett, anderer geht natürlich auch)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 TL braune Senfkörner
  • 1 EL gehackte frische Minze oder Koriandergrün
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Öl für die Pfanne

Gurke schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, fein würfeln. Joghurt mit Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer würzen, die Gurkenwürfel damit verrühren. Die Senfkörner in einer Pfanne mit etwas Öl erhitzen, bis sie anfangen zu springen. Achtung, wenn der erste angefangen hat, dann hüpfen sie in kürzester Zeit alle zwanglos durch die Gegend, so ähnlich wie Popcorn! Am besten direkt nach dem ersten Hüpfer die Pfanne vom Herd nehmen. Geröstete Senfkörner sowie das Koriandergrün oder die Minze zum Salat geben und unterrühren. Im Kühlschrank noch ca. eine Stunde durchziehen lassen.

Guten Appetit!

Der Salat ist kalorienarm, sehr kühl und erfrischend und eine wunderbare Beilage z.B. zu gegrilltem Fleisch. Passt natürlich großartig zu allen indischen Gerichten und schmeckt auch allein gut. Lecker dazu ist Fladenbrot; bei Fool for Food gab es kürzlich ein wunderbares Rezept für Fladenbrot in der Pfanne gebacken, das ich mir gut dazu vorstellen kann.


An Bento-Zubehör kann man sich grundsätzlich dumm und dämlich kaufen. Wollte ich beispielsweise alles sammeln, was es allein von der Firma Sanrio mit Hello Kitty Motiven zum Thema Bento gibt, müsste ich entweder einen Kredit aufnehmen oder eine Bank überfallen.

Ich versuche ja (schon meinem Bankkonto zuliebe), nicht vollends der Sammelwut zu erliegen, sondern mich auf die Sachen zu beschränken, die wir auch wirklich gebrauchen. Nichtsdestotrotz habe ich mir, quasi als nachträgliches Geburtstagsgeschenk, noch zwei weitere Bentoboxen geleistet. Insbesondere wollte ich noch eine etwas größere Box, weil nicht jeder hier in dem Haushalt isst wie ein Spätzchen. Plus einer Thermo-Tasche, damit ich die Boxen zum Transport nicht immer in Plastiktüten einwickeln muss.

Irgendwie ist es ja witzig, im Internet den Weg des Päckchens mitzuverfolgen: Kyoto – Paris – Frankfurt – Limbach Oberfrohna…
Gestern klingelte dann der Paketbote an der Tür und mein neues Spielzeug war da.

Die Box mit der Eule ist für den großen Hunger, sie hat 900 ml Inhalt. Dazu besagte Thermo-Tasche in einem freundlichen Orange. Die kleine blaue Box hat exakt dieselben Abmessungen wie unsere rote Blossom-Häschenbox (580 ml) und kam im Set mit der karierten Tragetasche und den Eßstäbchen.
Ausserdem noch ein Reisformer; falls ich mal wieder Onigiri machen will, muss ich nicht mehr stundenlang Reis mit den Fingern in Form matschen, was auch irgendwie hygienischer ist.

Hier nochmal die Eulenbox in Großaufnahme. Ich finde das Design wirklich schön.

Und nochmal das blaue Set. Wir mögen ja diese Form von Boxen; der Kunststoff ist etwas schwerer und die Box fühlt sich sehr angenehm an. Dass es eine Tasche und Stäbchen dazu gab ist für mich natürlich noch ein Plus. Dieses Set gibt es übrigens in allerlei Farben. Bestellt habe ich diesmal alles bei Bento&Co.

Jetzt sind wir, was Bentozubehör betrifft, erst einmal gut ausgestattet. Bis dann wieder irgendwo ein Bild von einer besonders schönen Box auftaucht und es im Mausfinger kribbelt… ;)

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