Sari hat auf ihrem Blog Mondgras.de ein Oster-Gewinnspiel gestartet. Und zwar sucht sie leckere Rezepte, die am besten auch noch Bento-tauglich sein sollen.

Nun würde ich mit Sari auch ohne Gewinnspiel alle Rezepte teilen, die sie haben möchte; andererseits gibt es aber Bento-Zubehör zu gewinnen und das ist ein Angebot, das ich nicht ausschlagen kann! :)

Weil sie gerne Hackfleischbällchen oder kleine Würstchen ins Bento tut, dachte ich, ein Kartoffelsalat passt prima dazu. Hier also mein Rezept zur Teilnahme:

Frühlingshafter Kartoffelsalat

  • 750g neue Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (oder normale Zwiebel + Schnittlauch)
  • 1/2 Salatgurke
  • 6 Cornichons
  • 5-6 EL Gurkenwasser
  • 50g Mayonnaise
  • 50g Naturjoghurt
  • Salz, Pfeffer

Gemüse putzen bzw. waschen. Die Kartoffeln gar kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Das Weiße der Frühlingszwiebeln fein würfeln, das Grün in feine Ringe schneiden.
Cornichons fein würfeln, in einer Salatschüssel mit den gewürfelten Zwiebeln und dem Gurkenwasser mischen. Die Kartoffelscheiben zugeben, vorsichtig vermengen und so eine Stunde ziehen lassen.

Gurke vierteln, entkernen (oder Kerne drinlassen, falls man die mag) und würfeln. Die Radieschen in Scheibchen schneiden. Mayonnaise und Joghurt mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Es geht auch ohne Joghurt und nur mit Mayo oder stattdessen mit Creme fraiche oder wie man es am liebsten mag. Gurke, Radieschen und Frühlingszwiebelgrün mit den Kartoffeln mischen, Joghurt-Mayo dazugeben, alles gut durchmischen.
Wenigstens eine Stunde ziehen lassen und dann ggf. nachwürzen. Das ist ein sehr frischer, leichter Kartoffelsalat, der gut in die Jahreszeit passt und den man problemlos am Abend vorher zubereiten kann, was fürs Bento ja immer ganz praktisch ist.

Guten Appetit!

(Bild von Hüttenhilfe)

Da habe ich gestern meine allerersten Onigiri mit Thunfischfüllung eigenhändig hergestellt (gemantscht trifft es eher), sie sind sogar richtig gut geworden – und der Mann stellt fest, er mag sie nicht. Schade, ich wollte doch mal ein richtig japanisches Bento packen!

Naja, immerhin mit Thunfisch in weniger exotischer Verpackung kann man ihn immer locken. Demzufolge heute also ein Thunfisch-Nudelsalat.


Oben: Nudelsalat mit Thunfisch, Gürkchen, Mais und Paprika

Unten: Joghurt mit Honig, Zimt und Bananenscheibchen, Mini-Prinzenrolle und Möhrenstifte

Die Onigiri werde ich jetzt wohl selbst essen. Ich war ganz überrascht, wie authentisch sie schmecken – ich bekam nach dem ersten Bissen spontane Gelüste nach grünem Tee. Aber für jemanden, der bislang nur die hiesige Variante asiatischer Küche kennt, ist der Geschmack wohl arg gewöhnungsbedürftig.

Onigiri sind übrigens ganz einfach zu machen:

Sushi-Reis (oder anderen Rundkornreis) nach der Quellreis-Methode zubereiten: 1 Teil Reis waschen bis das Wasser klar bleibt, dann mit 2 Teilen Wasser, im geschlossenen Topf solange erhitzen bis es anfängt zu kochen, dann Platte ausschalten bzw. auf dem Gasherd auf winzigkleine Flamme drehen und eine Viertelstunde ausquellen lassen. Deckel währenddessen nicht aufmachen!
Den Reis dann in ein großes, flaches Gefäß umfüllen und am besten mit einem Holz-Pfannenwender o.ä. solange vorsichtig wenden, bis er genug abgekühlt ist, um ihn in die Hand zu nehmen; das geht relativ fix. Eine Schüssel mit leicht gesalzenem Wasser zum Hände anfeuchten daneben stellen. Mit feuchten Händen eine Portion Reis formen, zu Kugeln oder Dreiecken, wie oben.

Man kann auch eine Füllung in die Reisbällchen machen. Ich habe eine halbe Dose Thunfisch mit etwas Majo zu einer Paste gerührt, mit Hichimi Togarashi gewürzt und davon jeweils so einen Teelöffel in die Reisbällchen gefüllt. Zum Schluss noch kleine Nori-Stücke drumherum und fertig ist die Laube. Man kann den Reis vor dem Formen auch mit Furikake mischen oder man wälzt die fertigen Onigiri darin.
Statt dem Gematsche mit den Fingern kann man auch eine Onigiri-Form verwenden, aber ich habe bislang keine. Dafür sind die Onigiri schon ganz akzeptabel dreieckig geworden – aber ich sage nicht, wie viele Versuche das gekostet hat! ;)

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