Seit knapp über einer Woche ist die erste Erweiterung zu Biowares Computer-RPG Dragon Age erhältlich und als ausgesprochener Fan des Spiels habe ich es natürlich schon am ersten Tag gekauft und bin mittlerweile auch durch das Spiel durch.

Mein Fazit: es ist halt “nur” eine Erweiterung und kein zweiter Teil. Konnte man mit Dragon Age Origins, von dem ich ja restlos begeistert war, noch gut über 80 Stunden Spielzeit füllen, so ist die Erweiterung, selbst wenn man sich Zeit lässt, an einem Wochenende durchgespielt. Gemessen an der Tatsache, dass man mit vielen anderen “ausgewachsenen” Spielen auch nicht mehr Zeit zubringen kann, ist das aber noch zu verschmerzen. Der Vorgänger bot eben deutlich mehr fürs Geld als allgemein üblich.

Die Story aus Origins wird hier weitergeführt, mit einer neuen Wendung. Hatte man diese doch als Held von Ferelden abgeschlossen, den Erzdämon getötet, die Plage beendet und überhaupt das ganze Land gerettet. Daran schliesst die Geschichte von Awakening direkt an. Entgegen den bisherigen Erfahrungen sind die Darkspawn nämlich nach dem Tode des Erzdämons nicht wieder alle in die Deep Roads geflüchtet, sondern machen nach wie vor die Ländereien unsicher. Und es gibt Hinweise, dass sie auch nicht mehr die hirnlosen Monster aus der Plage sind, sondern intelligent, koordiniert – und vielleicht sogar sprechen können?

Diese neue Bedrohung manifestiert sich in der Grafschaft Amaranthine, welche am Ende von Origins ja den Grey Wardens als neue Basis übertragen wurde. Der Spielercharakter ist nun wahlweise der Held von Ferelden aus dem ersten Teil oder ein neuer Grey Warden aus Orlais; in jedem Falle jedoch wurde er zum Kommandanten der Grey Wardens von Ferelden ernannt. Seine Aufgabe ist nun, die Grey Wardens wieder aufzubauen und der bestehenden Bedrohung durch die Darkspawn auf den Grund zu gehen.  Und seine Ländereien regieren und schützen darf er auch noch. Continue reading »

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