Auch wenn ich neulich behauptet habe, ich würde keine gefährlichen Sachen machen: ab sofort ist beim Kochen totale Konzentration angesagt. Schon weil ich meine Finger richtig liebgewonnen habe und auf keinen davon gerne verzichten würde.
Ich habe nämlich ein echt cooles Weihnachtsgeschenk von meinem Schatz bekommen:
Das ist ein Küchenmesser. Ein sogenanntes Santoku aus der Chroma Haiku Serie. Wie der Name schon nahelegt, kommt es aus Japan und ist von der Machart und Schärfe artverwandt mit den berühmten Samuraischwertern. So ein Messer habe ich mir schon eine ganze Weile gewünscht, nicht nur weil meine sonstigen Küchenmesser nicht das Gelbe vom Ei sind.
Gestern wurde es gleich eingeweiht. Schon ungewohnt, wenn man durch Hähnchenfilet plötzlich durchschneidet, als wenn es aus Pudding wäre. Daran muss ich mich erst einmal gewöhnen. Die Katzen habe ich dann auch vorsichtshalber aus der Küche ausgesperrt, das war mir wirklich zu gefährlich, weil sie gerne mal auf die Arbeitsfläche tatzen.
Aber das neue Messer ist absolut genial. Als nächste Anschaffung ist dann ein Schleifstein geplant, damit das gute Stück immer so schön scharf bleibt.
Und falls doch irgendwann die Zombie-Apokalypse kommt, ist es sicher auch ganz nützlich.











Ein Messer, das WIRKLICH gut schneidet, ist ein Gewinn für jede Küche. Ich habe mir mal vor längerer Zeit ein handgeschmiedetes Messerschen geleistet. War schweineteuer – aber der Invest hat sich gelohnt. Denn nur mit einem scharfen Messer macht Schneiden Spaß.
Lieber Gruß von Renate
Und wie das Spass macht! Ich habe heute beispielsweise Kirschtomaten in hauchfeine Scheibchen geschnitten – Finger sind noch dran, zum Glück. Jetzt merke ich erst, dass meine sonstigen Küchenmesser die Lebensmittel eher durchquetschen statt -schneiden.
Natürlich lohnt es sich, in gute Qualität zu investieren; diese Erkenntnis ist leider in unserer heutigen “Geiz ist geil” Zeit ein bisschen untergegangen.