“My name was Salmon, like the fish; first name Susie. I was fourteen when I was murdered on December 6, 1973.”
Mit diesen Worten beginnt Alice Sebolds The Lovely Bones, welches auf Deutsch unter dem Titel In meinem Himmel erschienen ist und gerade von Peter Jackson verfilmt wurde. Die Geschichte lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen. Die vierzehnjährige Susie Salmon fällt auf dem Heimweg von der Schule einem Verbrechen zum Opfer. Sie wird von einem Nachbarn vergewaltigt und ermordet.
Dies passiert gleich am Anfang und auch die Identität des Mörders ist nie ein Geheimnis, denn die gesamte Geschichte wird von Susie selbst erzählt. In den folgenden Wochen, Monaten und schliesslich Jahren beobachtet sie, von ihrem eigenen privaten Himmel aus, ihre Familie, Freunde und Bekannte, wie sie jeder auf seine Weise versuchen mit dem Verlust umzugehen und ihr Leben weiterzuleben.
Dies ist keine Geschichte bei der es am Ende darum geht, dass der Mörder gefaßt und einer gerechten Strafe zugeführt wird. Vielmehr geht es um Trauer. Um das ungeheure Loch, das der Verlust eines geliebten Menschen in das Leben seiner Angehörigen reißt und es für alle Zeit verändert. Und um ein Leben das beendet war, gerade als es richtig begonnen hatte. Um einen ersten Kuß, dem kein zweiter mehr folgen kann.
Aber es ist auch ein hoffnungsvolles Buch, das zeigt, dass trotz aller Trauer das Leben weitergeht.
“The Lovely Bones” ist ganz sicher keine leichte Lektüre. Aber ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das so bewegend, traurig aber auch wunderschön war.

Total vernetzt!