Siehe Überschrift! Klasse gemachtes Video mit Cosplayern, zum Song Raise your Glass von Pink. Ich kriege mich gerade gar nicht mehr ein vor Begeisterung. Besonders umgehauen hat mich ja Kaylee aus Firefly – die sieht wirklich genau aus wie das Original!

 

 

gefunden via Mikey

Oh Mann, da habe ich es wegen guter Nachrichten und Arbeitsvertrag unterschreiben und so komplett vergessen, mein Foto für das Projekt 52 zu posten!

Also ich geb zu, so richtig “liniert” ist das nicht. Das auf dem Bild ist mein Rock und das nennt man eher “Nadelstreifen”. Oder in diesem Falle “pinstripe”. Aber gestreift, liniert, wollen wir mal nicht so pingelig sein.

Drei Wochen Arbeitssuche, zwei Vorstellungsgespräche, ein neuer Job!

Ab dem ersten Februar geht es los. Ich freue mich. Und spare mir an dieser Stelle sämtliche sarkastischen Bemerkungen über den deutschen Arbeitsmarkt.

Die denke ich mir bloß…

Beim Thema “Müll” denke ich irgendwie immer an Sesamstrasse und Oskar aus der Mülltonne. Sein unvergessenes Lied “Ich mag Müll!” war glaube ich der erste Hit meiner Kindheit.

In der Realität ist Müll meistens nicht ganz so romantisch. Ich habe ja letzte Woche schon von Thames 21 erzählt, die die Ufer der Wasserwege Londons vom Müll befreien. Was man da so an Plastikflaschen, Schokoriegelverpackungen und anderem Plastikkram findet, da kann einem schon ganz schön schlecht werden. Warum gibt es eigentlich nicht mehr Mehrweg- und biologisch abbaubare Verpackungen?

Man kann allerdings im Müll auch noch viel schlimmere Sachen finden – deswegen gibt es heute auch mal zwei Fotos, die vermutlich selbsterklärend sind.

Heute mal als unsortierter Quickie:

  • Jetzt bin ich also auch eine von diesen Nervensägen, die Youtube-Videos posten, bei denen die Deutschen nur die olle “Gema will nicht dass Du das guckst!” Meldung bekommen. Tja. Tut mir ja leid!
  • Der Moment, wenn Du unter der Dusche stehst und irgendwo im Haus jemand den Wasserhahn aufdreht. Priceless! Britische Installation ist gewöhnungsbedürftig. Insbesondere die Klospülungen wären einen eigenen Blogeintrag wert. Unsere braucht locker fünf Minuten bis sie wieder einsetzbar ist. Ein Quell steter Heiterkeit!
  • Wer hat eigentlich das Gerücht verbreitet, in England würde es dauernd regnen? Es gibt hier allerdings eine sehr hübsche Auswahl von Regenschirmen und Gummistiefeln.
  • Wenn man so als Deutscher zum ersten Mal in einen wohlsortierten englischen Supermarkt kommt (für den vollen Flash empfehle ich da Sainsbury’s oder Waitrose), muss man sich erstmal einen Moment in die Ecke stellen und weinen, wenn einem klar wird, was man da im guten alten Deutschland für einen Mist als Nahrungsmittel angedreht bekommt.
    Sorry, aber ist so. Ob das Fleisch, Gemüse oder Milchprodukte sind, mit der Auswahl und vor allem Qualität die es hier gibt, kommt in Deutschland kein Supermarkt mit. Das liegt daran, dass die englischen Verbraucher insgesamt kritischer sind und man hier sowieso der europäischen Union mit leichter Skepsis gegenübersteht. Lebensmittelampel? Gibt es hier. Und nee, das Essen ist nicht so viel teurer als in Deutschland.
  • Mein Englisch wird täglich besser; es war schon ziemlich gut, aber mittlerweile fallen mir auch eher selten gebrauchte Vokabeln wieder sofort ein und ich kann einfach so loslabern. Neulich fiel mir auf, ich träume gelegentlich auch auf Englisch. Mein Deutsch wird allerdings im selben Maße zunehmend seltsam. Aber ich hatte ja schon immer eine leicht verschrobene Art mich auszudrücken, das fällt also hoffentlich dann nicht ganz so auf.
  • Ein Nachteil vom besseren Englisch ist, dass man jetzt natürlich alle Songtexte und auch das dumme Gelaber vom Radiosprecher einfach so nebenher versteht, ohne extra genau hinhören zu müssen. Jetzt fällt erst auf, was die zum Teil für einen Käse von sich geben. Manche Musik mag ich jetzt etwas weniger.
  • Seit letzter Woche habe ich jetzt auch meine National Insurance Number und könnte dann auch theoretisch eine Arbeit aufnehmen. Dazu gibt es hoffentlich in Kürze mehr. Watch this space!
  • Ich steige jetzt auch immer spontan auf der richtigen Seite vom Auto ein, gucke auf der Straße zuerst nach rechts und dann nach links und der Impuls, an roten Fußgängerampeln stehenzubleiben, lässt auch immer mehr nach. Bald mache ich dann die Straßen mit Fahrzeugen unsicher – mit welchen, die ich selbst steuere.

Also, die Akklimatisierung Assimilierung ist in vollem Gange!

 

 

 

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